Pfarreiengemeinschaft Trier Heiligkreuz

 

 

 

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Ungewissheit, aber auch Vielfältigkeit

 

Rückschau und Ausblick bei der Dankmesse zum Pfarrjubiläum von St. Maternus

 

Weiße Messgewänder, zahlreiche Konzelebranten, darunter Pfarrer Theo Welsch und seine Vorgänger Pater Paul Hoffmann und Georg Goeres, viele Messdiener, Weihrauch und ein wahrhaft himmlischer Chorgesang: Der Gottesdienst zum 50. Pfarrjubiläum ließ es an nichts fehlen, was einem großen Kirchenfest Glanz verleiht. Dennoch gab es angesichts der ungewissen Zukunft der Pfarrei auch viele nachdenkliche Töne.

Formell wurde die Pfarrei St. Maternus erst im Jahr 1967 errichtet, feiert ihren Geburtstag also erst im kommenden Jahr. Doch schon vor der offiziellen Pfarreigründung wurden Gottesdienste in der Pausenhalle der Grundschule am jetzigen Standort der Deutschen Richterakademie gefeiert, erstmals am 28. November 1966. Daher konnten die Jubiläumsfeierlichkeiten schon 2016 mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem Empfang am Vorabend des Christkönigsfestes beginnen.

Die Predigt der Festmesse hielt P. Hoffmann, der vor fünfzig Jahren auch die erste Messe gefeiert hatte. P. Hoffmann fühlte sich angesichts der dicht gefüllten Reihen in der Kirche an die Gründerjahre der Pfarrei erinnert, als die Gottesdienste immer gut besucht waren. Für die Zukunft gab er der Festgemeinde die Mahnung auf den Weg, dass Kirchengebäude ohne eine lebendige Gemeinde nicht wirklich das Haus Gottes sein können.

In den Fürbitten wurde an die vielen Menschen erinnert, die in den vergangenen fünfzig Jahren in St. Maternus die Taufe empfangen haben, zur Erstkommunion und Firmung geführt wurden oder die Ehe schlossen, aber auch an die verstorbenen Gemeindemitglieder.

Pfarrer Theo Welsch sprach aus, dass angesichts der bevorstehenden Strukturveränderungen im Bistum Trier die Pfarrei kaum einen hundertsten Geburtstag wird feiern können. Er betonte aber auch, dass die Neustrukturierung der Pfarreien nicht das Ende des Gemeindelebens am Ort bedeuten darf. In der Ansprache des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Christoph Berger kam gleichfalls die Dankbarkeit für fünfzig Jahre eines fruchtbaren Miteinanders der Gemeinde, aber auch die Sorge darum zum Ausdruck, wie es mit der Gemeinde weitergehen wird.

Dafür, dass trotz manchen nachdenklichen Blicks in die Zukunft das Pfarrjubiläum als fröhliches Fest begangen und empfunden wurde, sorgte nicht zuletzt die Chorgemeinschaft Heiligkreuz, die unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz gemeinsam mit Instrumentalmusikern und Solisten Mozarts Spatzenmesse aufführte. Den Dank an die Sänger und Musiker stattete die Festgemeinde mit jubelndem Applaus ab.

Nach dem Gottesdienst konnten die von der Künstlerin Karin Aubart gestalteten Erinnerungskerzen zum Pfarrjubiläum und der Begleitzettel mit dem erklärenden Text erworben werden. In ihrem Begleittext stellt die Künstlerin heraus, dass das Jubiläum Anlass zur Besinnung auf die Vergangenheit und zu einem Ausblick auf die Zukunft gibt, die zwar unsicher ist, aber auch Möglichkeiten bietet.

Der anschließende Empfang gab alten und neuen Mitgliedern der Gemeinde und vielen Gästen Gelegenheit zum Austausch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von St. Maternus. Eine besondere Attraktion war die Bilderschau im Kolpingraum. Ein Projektor warf wechselnde Bilder aus dem vergangenen halben Jahrhundert an die Wand und vermittelte einen Eindruck von Reichtum und Vielfalt des Gemeindelebens.

T. Rüfner

                                                                                                                          

 

Vorankündigung:

50 Jahre Pfarrei St. Maternus Trier

– Abschluss des Jubiläumsjahres –

 

Sonntag, 17. September 2017 | 18 Uhr | Pfarrkirche St. Maternus

GEISTLICHES KONZERT

Joachim Reidenbach: Im Kreuz ist Heil | Motette für Chor, Bariton solo und Orgel

- Grundlage der Komposition ist eine Wandmalerei von Prof. Erich Kraemer in der Pfarrkirche St. Maternus -

Ralph Vaughan Williams: Five Mystical Songs

Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy und Josef Gabriel Rheinberger

 

Mitwirkende:

Chorgemeinschaft Heiligkreuz

Kinderchor Heiligkreuz

David John Pike, Bariton

Domorganist Josef Still, Orgel

Leitung: Dekanatskantor Burkhard Pütz

 

 

 

 

Patrozinium

 

Kreuzerhöhung

 

14. September

 

Das Fest Kreuzerhöhung im September hat seinen Ursprung in Jerusalem; dort war am 13. September 335 die Konstantinische Basilika über dem Heiligen Grab feierlich eingeweiht worden. Der 13. September war auch der Jahrestag der Auffindung des Kreuzes gewesen.

Am 14. September, dem Tag nach der Kirchweihe, wurde in der neuen Kirche dem Volk zu ersten Mal das Kreuzesholz gezeigt („erhöht“) und zur Verehrung dargereicht. Später verband man das Fest auch in Verbindung mit der Wiedergewinnung des heiligen Kreuzes durch Kaiser Heraklius im Jahr 628; in einem unglücklichen Krieg war das Kreuz an die Perser verloren gegangen, Heraklius brachte es feierlich an seinen Platz in Jerusalem zurück.

 

[Quelle: Schott-Messbuch]

 

 

„Den Gekreuzigten lobe ich“

 


Grundstein der Pfarrkirche Heiligkreuz in Trier