Pfarrbrief

 

Startseite

Gottesdienste

Kirchenmusik

 Kontakt

 

Kindergarten Heiligkreuz

Kita St. Maternus

Kindergarten St. Michael

 

 

Pfarrbrief Nr. 6 (Seite 1 und 4)

Pfarrbrief Nr. 6 (Seite 2 und 3)


 

Rückblicke – Berichte

 

Der Versuch eines Dankeswortes

Vier Jubilare danken dem „Geber aller guten Gaben“ für 170 Priesterjahre plus 20 Jahre Diakon, Herrn Pastor Theo Welsch für die Einladung zur Jubiläumsfeier am Pfingstsonntag in der Pfarrkirche Heiligkreuz, den geistlichen Mitbrüdern, den Sängerinnen und Sängern der Chorgemeinschaft unter der Leitung des Kantors Herrn Burkhard Pütz und des Organisten, den Messdienerinnen und Messdienern, den Helferinnen und Helfern in und außerhalb der Kirchen, der Hausgemeinschaft Tessenowstr. 8, den Pfarrangehörigen, den Spenderinnen und Spendern für Ihr Kommen und Ihre Segenswünsche.

 

Ein 4-faches Danke, Danke, Danke, Danke!

Die Weihejubilare

Pfr. i.R. Clemens Schuler, Pfr. i.R. Dr. Louis Ridez, P. Eucharius Schuler

Diakon Franz Rudolf Junge

In Heiligkreuz bewegt sich was –

Kirchengebäude im Umbruch!

Der Pfarrgemeinderat Heiligkreuz hat am 13.05.2017 zu einer Informationsveranstaltung über die Zukunft der Pfarrkirche in diese eingeladen. Alle Bürger der Pfarrgemeinde, den Orts­beirat, die Vereine und Gruppierungen im Stadtteil, die Geschäftsleute und eine Vielzahl von Institutionen, respektive die Trierer Chöre, wurden gebeten, sich an der Findung einer neuen Zielmaxime für die Pfarrkirche aktiv zu beteiligen. Dieser Aufforderung sind 50 Personen gefolgt.

Moderiert wurde der Tag von Frau Nicole Stockschlaeder, Pastoralreferentin des Bistums Trier.

Die Synode des Bistums Trier hat beschlossen, die Anzahl der Pfarreien von aktuell über 800 auf künftig 35 zu verringern. Dies hat dann ebenso Auswirkungen auf die beste­henden Kirchen in den einzelnen Pfarreien. Die Pfarrkirche Heiligkreuz wurde im Jahr 1966 geweiht und fasst bis zu 600 Personen. Somit ist sie nach der Hohen Domkirche der zweitgrößte Kirchenbau in der Stadt Trier. Den Beteiligten war klar, dass der Kern der Veränderung in der Nutzung des Gebäudes liegt. Diese wichtige Aufgabe, von elementarer Bedeutung, braucht ein breites Fundament, um richtungsweisende Entscheidungen treffen zu können. Deshalb sind Pfarrgemeinde und andere Institutionen an diesem Entscheidungsprozess zu beteiligen. So hat sich der Arbeitskreis „Zukunft der Kirche in Heiligkreuz“ gebildet.

Die Teilnehmer der Veranstaltung hatten die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten in Workshops gemeinsam ihre Gedanken und Ideen zu entwickeln. Dabei wurden folgenden Fragestellungen mit auf den Weg gegeben:

  • Welche Bedeutung kann der Kirchenraum in Zukunft haben?
  • Was verbinden Menschen mit dem Kirchenraum Heiligkreuz?
  • Welche Veränderungen werden wahrgenommen?

Ergebnis: das entscheidende Merkmal der Kirche ist ihre Größe und dieses Alleinstellungsmerkmal kann auch der Schlüssel für die Zukunft sein. Die Kirche könnte als Raum für Konzerte, als Begegnungsstätte, Raum für kulturelle Veranstaltungen etc. dienen. Es sind eine Vielzahl von Ideen und Anregungen entwickelt worden, die hilfreich auf dem Weg der Zukunftsentwicklung sind.

Es ist ein langer und sicher schwieriger Weg und es müssen Kooperationspartner gefunden werden. Diese Veranstaltung war der erste Schritt in eine noch ungewisse Zukunft. Aber im Zentrum des Handelns steht nach Auffassung von Jörg Kämper der Wille, die Kirche nicht ihrem Schicksal zu überlassen, sondern aktiv das Problem anzugehen und eine zu­kunftsträchtige Lösung zu finden. Die Gedanken der Veran­staltung sollen erstmals auf dem Pfarrfest der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weiter ist geplant, nach den Sommerfe­rien das nächste Treffen des Arbeitskreises durchzuführen, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Der genaue Termin wird frühzeitig bekannt gegeben.

Für den PGR Heiligkreuz: Jörg Kämper, Vorsitzender

Kontaktaufnahme unter: zukunft.kirche.heiligkreuz@web.de

 

Sonntagscafé

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro Trier

Termin: Sonntag, 02.07. und 06.08.17, 15 - 17 Uhr

Lust auf Spielen?!

Jeweils montags von 15 bis 17 Uhr ist Spielen im Stadtteiltreff angesagt! Leitung: Inge Kreber

Café International

Das Café International des Stadtteiltreffs Mariahof bietet bei Tee oder Kaffee einen Begegnungsraum nicht nur für Zugewanderte, der eine Vertiefung und Festigung der deutschen Sprache ermöglicht. Termin: dienstags, 10.00 - 11.30 Uhr, Leitung: Ulla Noll

Café Zeitreise

Das Café Zeitreise ist ein Angebot für Menschen, die von einer Demenz oder Pflegebedürftigkeit betroffen sind. In geselliger Runde wird gesungen, gespielt, gemalt, gelacht und vieles mehr. Das Café Zeitreise findet jeweils dienstags von 14.30 - 17 Uhr statt. Weitere Infos und Anmeldung unter: Demenzzentrum, Ursula Wihr, Tel. 0651-4604747 oder Pflegestützpunkt, Heike Amidon, Tel. 0651-99171841.

Deutsch am Küchentisch

Dieses Angebot richtet sich an Flüchtlinge und Asylbewerber, die bisher noch keinen Sprachkurs besuchen konnten oder gerne ihr erlerntes Wissen anwenden möchten. Alle, die das Deutsch-Sprechen üben möchten sind herzlich eingeladen. Termin: jeweils mittwochs von 10 bis 11 Uhr.

Leitung: Ursula Smith

Seniorenkaffee

Der Bürgerverein Mariahof lädt die Seniorinnen und Senioren des Stadtteils zu Kaffee und Kuchen ins Stadtteiltreff ein. Termin: Mittwoch, 12.07. und 09.08.17, 15 Uhr

WillkommensCafé

für die in den Stadtteilen Mariahof und Heiligkreuz lebenden Flüchtlingsfamilien und ihre Willkommenspaten, für alle Interessierten, die die bereits hier ansässigen Flüchtlingsfamilien kennen lernen wollen, für alle Engagierten, die bereit sind, den Flüchtlingen bei regelmäßigen Treffen mit Rat, Tat und Zeit zu helfen und für alle, die Berührungsängste ab­bauen wollen. Termin: Mittwoch, 19.07.17, 15 - 17 Uhr

Begleiteter Spaziergang

Menschen, die nicht mehr in der Lage sind alleine spazieren zu gehen, haben hier die Möglichkeit von erfahrenen Frauen und Männern begleitet zu werden. Die Spazierwege sind so ausgesucht, dass sie auch für Teilnehmer mit Rollatoren geeignet sind. Termin: Mittwoch 26.07.17, 15 Uhr

(Vor-)Lesekreis

Novellen, Kurzgeschichten, Nacherzählungen, Romane, Klassiker, pp. Vorgelesen von Kristin Schlottmann. Termine: Donnerstag, 6., 20.07. und 03.08.17, 10.30 - 12.00 Uhr

Suppentag

Am Suppentag wird ein herzhafter Eintopf von fleißigen Hel­ferinnen frisch zubereitet. Über Spenden zur Deckung der Kosten freuen wir uns! Termin: Donnerstag, 27.07. ab 11.45 Uhr.

Bewegung im Sitzen“ – Sitztanz

In Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Trier

Termine: jeweils donnerstags, (außer am 13.07.) 15 - 17 Uhr

Leitung: Elisabeth Jonas

Fit mit allen Sinnen – Gedächtnistraining

Das Gedächtnistraining ist für alle Menschen, die ihre körperliche und geistige Gesundheit verbessern und erhalten möchten. Termin: jeweils freitags, 10.00 - 11.30 Uhr

Spielcafé am Freitagnachmittag

An den Freitagen in den Sommerferien bieten wir jeweils am Nachmittag eine Spiel- und Kaffeestunde an. Bei bekannten Gesellschaftsspielen können Sie in netter Runde einige unterhaltsame Stunden erleben. Termine: Freitag, 30.06., 7., 14., 21., 28.07., 5. und 11.08.17, 15 - 17 Uhr.

Mitgliederversammlung der Chorgemeinschaft Heiligkreuz

Am 21. Januar 2017 begrüßte die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Ulla Schmitt-Schäfer den Präses des Chores Pastor Theo Welsch sowie Chorleiter Burkhard Pütz und 27 Mitglieder der Chorgemeinschaft zu ihrer Jahreshauptversammlung.

Nach dem gemeinsamen Gedenken und Gebet für die verstorbenen Mitglieder Paul Mayer und Helene Weis trug Pastor Welsch als geistlichen Impuls den Text des Gotteslob-Liedes „Lobt froh den Herrn“ vor. Mit dem jüdischen Sprichwort „Ein Gebet ohne Gesang ist wie ein Körper ohne Seele“ betonte er die Bedeutung der festlichen musikalischen Gestaltung der Gottesdienste durch die Chorgemeinschaft und dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr.

Die Vorsitzende ließ in ihrem Rückblick auf 2016 besonders die nichtmusikalischen Ereignisse aufleben; dazu gehörten der neue Chorstammtisch, die gesellige letzte Probe vor den Sommerferien, das gelungene Cäcilienfest und das Glühweintrinken nach einer winterlichen Abendprobe. Zudem hob sie als bewegendes Ereignis das Marienlob zum 150-jährigen Jubiläum der Trierer Mariensäule am 8. Oktober hervor. Im Ausblick auf das kommende Chorjahr kamen in erster Linie die Terminierung und Planung zweier Chorausflüge zur Sprache. Frau Schmitt-Schäfer bedankte sich bei Burkhard Pütz für das erfolgreiche Chorjahr und überreichte ihm ein Geschenk des Chores.

Der Chorleiter würdigte in seinem Rückblick die Leistungen des Chores insbesondere bei der fünfstimmigen Giovanni-Croce-Messe an Ostern und der Mozart-Messe zum 50-jährigen Pfarreijubiläum von St. Maternus. Er drückte Wertschätzung und Anerkennung aus für die vom Chor insgesamt weit über 5000 investierten Stunden im Dienst der guten Sache, nannte den Zusammenschluss der drei Chöre vor 16 Jahren zu einer gut funktionierenden Chorgemeinschaft und damit auch zu einer gut funktionierenden Gemeindezelle beispielhaft im Bistum, vor allem auch mit Blick auf den synodalen Prozess. Er bat um Unterstützung aller Sängerinnen und Sänger, um das Blühen und Gedeihen der Kirchenmusik weiterhin zu garantieren. Herr Pütz dankte dem neuen Vorstand für ein gutes Jahr konstruktiver Zusammenarbeit.

In der Vorausschau auf 2017 kündigte er an, in Zukunft regelmäßig mit einer Ad-hoc-Schola die Chorpräsenz in den Gottesdiensten zu intensivieren. Einer der musikalischen Höhepunkte 2017 dürfte das geistliche Konzert am 17. September in St. Maternus werden, bei dem neben der Uraufführung von Joachim Reidenbachs Motette „Im Kreuz ist Heil“ auch die „Five mystical songs“ von Ralph Vaughan Williams mit Domorganist Josef Still an der Orgel und David John Pike als Baritonsolist erklingen werden.

Nach dem Kassenbericht, dem Bericht der Kassenprüfer, der Entlastung des Vorstands und der Aussprache über verschiedene organisatorische Dinge klang die Versammlung in gemütlicher Runde aus.

Christiane Frenster-Nakayama

puer natus estAbb.:

Puer natus est nobis“ – „Ein Kind ist uns geboren“, Introitus (Eröffnungsgesang) der Weihnachtsmesse in einer alten Choralhandschrift

 

Gregorianik heute –
verstaubte Musik oder verbindendes Fundament?

 

Haben Sie schon einmal eine hl. Messe im Ausland mitgefeiert? Bei Gottesdiensten in Lourdes, Santiago de Compostela, Rom oder zum Beispiel auf Kirchentagen ist es ein Aha-Erlebnis, neben Gläubigen aus anderen Nationen miteinander gemeinsam in das Glaubensbekenntnis, das Credo, oder das lateinische Vaterunser singend einstimmen zu können. Da wird bewusst, dass der Glaube auch eine gemeinsame Melodie und Sprache hat, nämlich die des Gregorianischen Chorals.

Nach Papst Gregor dem Großen († 604) benannt und unter dem Einfluss altrömischer Gesänge nördlich der Alpen im 8. Jahrhundert herausgebildet, entfaltete sich aus dieser einstimmigen liturgischen Musik nach und nach alle Kirchenmusik, die wir heute kennen. Ja sogar die gesamte abendländische Musikgeschichte ist ohne den gregorianischen Choral so nicht denkbar. Er ist das Urgestein gesungenen Glaubens, die Wurzel des christlichen Kirchengesangs. Schriftwort und musikalischer Ausdruck verbinden sich in ihm aufs Engste. Er erhebt uns durch sein Wesen und seine Wirkung in eine Atmosphäre des Sakralen, des Heiligen. Es gehört ja zur vornehmsten Aufgabe einer jeden Kirchenmusik, die nonverbale, dem rationalen Verstehen entzogene Dimension der Liturgie zu unterstützen, „die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben“ wie es das II. Vatikanische Konzil ausdrückt (SC Art. 120).

Aber brauchen wir den uralten Choral heute noch im Gottesdienst angesichts der vielen neuen Lieder und Gesänge? Ist es nicht schlichte Nostalgie, wenn wir die Gregorianik pflegen? Gehört sie nicht einfach ins Museum?

 

Die Kirche selbst sagt dazu:

„Eine Kirchenkomposition ist umso mehr kirchlich und liturgisch, je mehr sie sich in ihrer Anlage, ihrem Geist und ihrer Stimmung dem Gregorianischen Gesang nähert … Die Kirchenmusik muss in höchstem Maße die besonderen Eigenschaften der Liturgie besitzen, nämlich die Heiligkeit und die Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein weiteres Merkmal, die Allgemeinheit.“ Hl. Pius X. (Motu proprio „Tra le sollecitudini“ 1903)

 

Besonders das II. Vatikanische Konzil, das viele Reformen in der Kirche einleitete, unter anderem die Liturgiereform, bekennt sich deutlich und eindeutig zum Gregorianischen Choral und dessen Pflege:

„Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im Übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen.“ Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium, Kapitel VI, Artikel 116 (1963)

 

Diese Konstitution liegt inzwischen jedoch schon über fünfzig Jahre in der Vergangenheit, dennoch ist der Anspruch auch heute noch aufrechterhalten, wie man in der Fünften Instruktion „zur ordnungsgemäßen Ausführung der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie“ aus dem Jahre 2001 (Art. 28) nachlesen kann. Der Gregorianische Choral wird darin sogar als „unvergleichlicher Schatz“ bezeichnet. „Denn dieser Gesang trägt in höchstem Maße dazu bei, den menschlichen Geist zum Übernatürlichen zu erheben.“

 

Demgemäß sagt auch die geltende Grundordnung des Messbuchs aus dem Jahr 2002 (Art. 41):

„Den ersten Platz hat bei sonst gleichen Voraussetzungen der Gregorianische Choral als der der Römischen Liturgie eigene Gesang einzunehmen. Andere Arten der Kirchenmusik, besonders aber die Mehrstimmigkeit, werden keineswegs ausgeschlossen, sofern sie dem Geist der liturgischen Handlung entsprechen und die Teilnahme aller Gläubigen fördern. Da heutzutage immer häufiger Gläubige aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, ist es gut, wenn diese wenigstens einige Teile des Messordinariums, vor allem das Glaubensbekenntnis und das Gebet des Herrn, in einfacheren Vertonungen gemeinsam lateinisch singen können.“

 

Der Gregorianische Choral gehört also nach wie vor zum unverzichtbaren Erbe und Profil der katholischen Kirche. „Der gregorianische Gesang ist darum bis heute ein Element der Einheit in der römischen Liturgie“ sagt der hl. Papst Johannes Paul II. (2003).

 

Daher gehört der Gesang des Gregorianischen Chorals als fester Bestandteil unserer gottesdienstlichen Tradition auch in unsere Gemeinden. Damit der Choral in den Gemeinden gepflegt und praktiziert wird, hat er in angemessenem Umfang mitsamt den deutschen Textübertragungen Eingang in unser neues Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ gefunden.

Wir schöpfen in unseren Gottesdiensten das „Gotteslob“ mit seinen vielfältigen Gesängen in seiner ganzen Fülle aus. Psalmen, Rufe, Taizé-Gesänge, neueste und alte Lieder sowie auch die Gregorianik: All das hat seinen Platz im „Gotteslob“ und so auch in unseren Gottesdiensten, all das kommt je nach Anlass und Gegebenheit zur Ausführung.

Damit die gregorianischen Gesänge bekannt bleiben, gibt es in unserer Pfarreiengemeinschaft seit vielen Jahren eine wertvolle Gepflogenheit: Einmal im Monat, in der Regel parallel zum Familiengottesdienst in St. Maternus, werden einzelne Elemente des Sonntagsgottesdienstes, Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei, also die gleichbleibenden Texte der hl. Messe, im Gregorianischen Choral ausgeführt. Dies ist im Pfarrbrief jeweils entsprechend angekündigt. Wenn es möglich ist, wird der Gesang von unserer Choralschola unterstützt.

 

Die Pflege der verschiedenen Gesangsformen, vor allem aber die des Gregorianischen Chorals dient dazu, uns als Ortsgemeinde als ein Glied der universalen, allumfassenden katholischen Kirche mit allen anderen Gläubigen im Gebet zu verbinden. – So geht katholisch!

Burkhard Pütz, Dekanatskantor

 

Junger Chornachwuchs

11 Kinder wurden am 18. Juni in einem festlichen Gottesdienst als neue Chorsänger im Kinderchor der Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz begrüßt. Zuvor waren die Grundschulkinder mit Stimmbildung und im Singen nach Noten von ihrem Chorleiter, Dekanatskantor Burkhard Pütz, ausgebildet worden. Mit hörbarer Freude und Begeisterung stellten die drei Mädchen und acht Jungen zusammen mit den übrigen Chorkindern ihr Können unter Beweis. Prof. Dr. Wolfgang Lentzen-Deis wies die Kinder auf die Bedeutung ihres wichtigen Dienstes und ihre schöne Aufgabe hin, für Gott und die Menschen zu singen. Bei bestem Sommerwetter feierten im Anschluss an den Gottesdienst über hundert Menschen – Chorkinder, Eltern und Geschwister – im und um das Pfarrzentrum St. Maternus ein fröhliches Chorfest.

 

Neuer Projektchor

Das Festhochamt an Pfingstsonntag in der Pfarrkirche Heiligkreuz wurde vom im Dekanat Trier neugegründeten Projekt-Kammerchor „Cappella vocale“ musikalisch gestaltet. Das Ensemble präsentierte sich in diesem Gottesdienst erstmals der Öffentlichkeit.

Auf dem Programm standen die „Mass for four voices“ des englischen Komponisten William Byrd (1543-1623) sowie Pfingstmotetten von Gregor Aichinger (1564-1628).

In dem im März 2016 neu ins Leben gerufenen Projekt-Kammerchor bieten 15 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz ein- bis zweimal jährlich anspruchsvolle geistliche A-cappella-Chorwerke in Konzerten und Gottesdiensten dar.

Weitere Informationen: www.burkhard-puetz.de

Förderkreis Kirchenmusik Heiligkreuz

In der letztjährigen Mitgliederversammlung des Förderkreises Kirchenmusik unserer Pfarreien­gemeinschaft gedachten die Anwesenden zunächst der verstorbenen Frau Ursula Klüsserath, die sich seit Bestehen des Förderkreises sehr für dessen Belange eingesetzt und im Vorstand mitgearbeitet hatte.

Die zur Jahresversammlung gehörenden Regularien – die Kassenberichte von 2014 und 2015 sowie die Entlastung des Vorstandes – fanden ohne Beanstandungen statt.

Herr Werner Born – bis dahin Kassenwart – legte sein Amt, das er seit Gründung des Förderkreises (1990) innehatte, aus gesundheitlichen Gründen nieder. Für seine langjährige und vorbildliche Arbeit bedankten sich der Vorsitzende sowie der gesamte Vorstand und überreichten als Zeichen der Anerkennung ein Weinpräsent.

Bei den anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurden folgende Mitglieder gewählt:

Vorsitzender: Christoph Jutz, Kassenwartin: Annemone Heles, Kassenprüfer: Raimund Frenster, Schriftführerin: Anne Pütz, Beisitzerin: Barbara Conrad, Beisitzer: Werner Born, geborenes Mitglied: Burkhard Pütz.

Aus den Berichten von Dekanatskantor Burkhard Pütz ging hervor, dass besondere musikalische Gestaltungen von Gottesdiensten durch die finanzielle Unterstützung des Förderkreises überhaupt erst möglich werden. Es wurden Instrumentalisten, Solisten, Orchesterbegleitung und die Anschaffung von Sachwerten, die der Kirchenmusik dienen, mitfinanziert. Auch hierdurch werden unsere Pfarrkirchen zu Orten, die kirchenmusikalisch und kulturell wahrgenommen werden. Ebenso ist die Unterstützung der Kinderchorarbeit dem Förderkreis ein wichtiges Anliegen. Dieser Beitrag zur Nachwuchsförderung hilft, qualifizierte musikalische Angebote für die Kinder unserer Pfarreiengemeinschaft wohnortnah anbieten zu können.

Herr Christof Jutz dankte allen, die sich für die Belange des Förderkreises einsetzen und durch Mitgliedsbeiträge sowie Spenden die fruchtbare Arbeit des Förderkreises unterstützen.