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Pfarrbrief Nr. 12 (Seite 1 und 4)

Pfarrbrief Nr. 12 (Seite 2 und 3)


 

Rückblicke – Berichte

 

Aufruf zum Diaspora-Sonntag

Liebe Schwestern und Brüder,

„Ich werde dich segnen. Ein Segen sollst du sein“ (Gen 12,2b.d). Diese Zusage und dieser Auftrag Gottes an Abraham dauern bis heute fort. Sie gelten auch uns. Weil wir von Gott Gesegnete sind, können wir segnen und Se­gen sein für andere.

Die diesjährige Diaspora-Aktion des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken steht unter dem Leitwort: „Unsere Identität: Segen sein“. Zum Segen werden auch die klei­nen katholischen Minderheiten in der deutschen Diaspora, in Skandinavien und im Baltikum, wenn sie sich engagiert und kreativ für andere einsetzen. In Gebet, Wort und Tat sind sie Zeugen des Glaubens in schwierigem Umfeld.

Die Katholiken in der Diaspora brauchen dazu unsere Hilfe. Denken wir an die baltischen Länder, wo viele alte, ein­same und pflegebedürftige Menschen von uns Christen praktische Unterstützung und ein liebevolles Wort erfah­ren. Rufen wir uns die Situation in den flächenmäßig riesi­gen Pfarreien Nordeuropas vor Augen, wo begeisternde Gläubige wichtig sind, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit der Botschaft vom Reich Gottes in Kontakt zu bringen.

Liebe Schwestern und Brüder, wir bitten Sie anlässlich des Diaspora-Sonntags am 19. November um Ihr Gebet und Ihre großzügige Spende bei der Kollekte für das Bonifatiuswerk. Für Ihr segensreiches Tun sagen wir Ihnen ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Bensberg, den 9. März 2017

Für das Bistum Trier

Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier

Konzert in St. Maternus

„Im Kreuz ist Leben“ – Dieses Zitat aus einem bekannten Kehrvers zum Fest Kreuzerhöhung (14.9.) ist Thema und Leitmotiv des geistlichen Konzertes der Chorgemeinschaft Heiligkreuz anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Pfarrei St. Maternus. Das Konzert findet am Sonntag, 17. September 2017 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maternus statt.

Neben der Chorgemeinschaft wirken unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz auch der Kinderchor Heiligkreuz sowie David John Pike (Bariton) und Domorganist Josef Still mit.

Es erklingen Chor- und Orgelwerke unter anderem von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Gabriel Rheinberger und Charles Villiers Stanford.

Eine Besonderheit im Programm ist die Motette „Im Kreuz ist Heil“ für Chor, Bariton solo und Orgel von Joachim Reidenbach. Sie hat einen ganz engen Bezug zur Pfarrkirche St. Maternus: Entstand sie doch im Jahr 1987 als Auftragskomposition der Trierer Pfarreien Heiligkreuz und St. Maternus. Das Werk ist inspiriert durch das Altarbild von Prof. Erich Kraemer (†) auf der Trennwand in der Kirche St. Maternus. Dieses Bildwerk und die darauf befindlichen Bibeltexte werden durch die Aufführung der Komposition im Jubiläumsjahr der Pfarrei in besonderer Weise noch einmal ins Blickfeld gerückt.

Die hierzulande selten zu hörenden „Five Mystical Songs“ des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams für Bariton solo, Chor und Orgel bilden einen weiteren Höhepunkt.

Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Kosten wird um Spenden gebeten.

Herzliche Einladung an alle Angehörigen unserer Pfarreiengemeinschaft!

Verwaltungsrat St. Michael

Der Verwaltungsrat St. Michael hat in seiner Sitzung am 2.11.2017 unter anderem den Haushaltsplan für 2018 be­schlossen. Interessenten können den Plan während der Öffnungszeiten vom 27.11. bis 11.12.2017 im Pfarrbüro Heiligkreuz einsehen.

 

Lust auf Spielen?!

Jeweils am Montagnachmittag hat das Spielcafé im Stadtteiltreff von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Leitung: Inge Kreber

Café International

Das Café International des Stadtteiltreffs Mariahof bietet bei Tee oder Kaffee einen Begegnungsraum nicht nur für Zugewanderte, der eine Vertiefung und Festigung der deutschen Sprache ermöglicht.

Termin: jeweils dienstags von 10.00 – 11.30 Uhr

Leitung: Ulla Noll

Café Zeitreise

Das Café Zeitreise ist ein Angebot für Menschen, die von ei­ner Demenz oder Pflegebedürftigkeit betroffen sind. In gesel­liger Runde wird gesungen, gespielt, gemalt, gelacht und vieles mehr. Weitere Informationen und Anmeldung unter: Demenzzentrum, Ursula Wihr, Tel. 4604747 oder Pflegestütz­punkt, Heike Amidon, Tel. 99171841. Das Café Zeitreise fin­det jeweils dienstags von 14.30 – 17 Uhr im Stadtteiltreff Mariahof statt.

Begleiteter Spaziergang

Menschen, die nicht mehr in der Lage sind alleine spazieren zu gehen, haben hier die Möglichkeit von erfahrenen Frauen und Männern begleitet zu werden. Die Spazierwege sind so ausgesucht, dass sie auch für Teilnehmer mit Rollatoren ge­eignet sind. Termin: Mittwoch, 29. November 2017, 14.30 Uhr

Warten auf den Nikolaus

Mit Spielen, Liedern und Geschichten warten die Senioren auf den Besuch des Nikolauses.

Termin: Mittwoch, 6. Dezember 2017, 15.00 Uhr

St. Nikolaus besucht die Kinder des Stadtteils

und beschenkt sie mit seinen Gaben.

Termin: Mittwoch, 6. Dezember 2017, 16.30 Uhr

Seniorenkaffee

Der Bürgerverein Mariahof lädt die Seniorinnen und Senioren des Stadtteils zu Kaffee und Kuchen in den Stadtteiltreff Mariahof ein.

Termin: Mittwoch, 13. Dezember 2017, 14.30 Uhr

„Bewegung im Sitzen“ - Sitztanz

In Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Trier

Termine: Donnerstag, 30. November und 7. Dezember 2017 von 15 bis 17 Uhr.

Leitung: Elisabeth Jonas

Suppentag

Am Suppentag wird ein herzhafter Eintopf von fleißigen Hel­ferinnen frisch zubereitet. Über Spenden zur Deckung der Kosten freuen wir uns!

Termin: Donnerstag, 14. Dezember 2017, ab 11.45 Uhr

Adventsmeditation

In der leider oft so hektischen Advents- und Vorweihnachts­zeit lädt Diakon Franz Rudolf Junge die Besucher des Stadtteiltreffs zu einer Meditation ein um für eine Weile inne zu hal­ten und zur Ruhe zu kommen.

Termin: Donnerstag, 14. Dezember 2017, 15 Uhr

Fit mit allen Sinnen - Gedächtnistraining

Das Gedächtnistraining ist für alle Menschen, die ihre körperliche und geistige Gesundheit verbessern und erhalten möchten.

Termin: jeweils freitags von 9:30 -11:00 Uhr

Leitung: Barbara Gies. Gebühr: 5 € pro Termin

Sonntagscafé

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro Trier

Zu Kaffee und Kuchen laden Vera Feist und ihr Team in den Stadtteiltreff ein.

Termine: Sonntag, 10. Dezember 2017, 14:30 – 16:30 Uhr

Erstkommunion 2018

In unserer Seelsorgeeinheit werden die Kinder des 3. Schuljahres im kommenden Jahr am

08.04.2018 (Heiligkreuz) und am

15.04.2018 (St. Michael)

zur Erstkommunion geführt.

Die Anmeldungen und die Einladung zum 1. Elternabend (13.9.2017) werden in den ersten Wochen nach Schulbeginn in den Grundschulen Heiligkreuz und Mariahof ausgeteilt.

Kinder, die in unserer Seelsorgeeinheit wohnen, aber nicht in einer der beiden Grundschulen sind, können sich die entsprechenden Unterlagen ab dem 20. August im Pfarrbüro Heiligkreuz abholen.   Ursula Lauscher, Gem.Ref.

 

Junger Chornachwuchs

11 Kinder wurden am 18. Juni in einem festlichen Gottesdienst als neue Chorsänger im Kinderchor der Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz begrüßt. Zuvor waren die Grundschulkinder mit Stimmbildung und im Singen nach Noten von ihrem Chorleiter, Dekanatskantor Burkhard Pütz, ausgebildet worden. Mit hörbarer Freude und Begeisterung stellten die drei Mädchen und acht Jungen zusammen mit den übrigen Chorkindern ihr Können unter Beweis. Prof. Dr. Wolfgang Lentzen-Deis wies die Kinder auf die Bedeutung ihres wichtigen Dienstes und ihre schöne Aufgabe hin, für Gott und die Menschen zu singen. Bei bestem Sommerwetter feierten im Anschluss an den Gottesdienst über hundert Menschen – Chorkinder, Eltern und Geschwister – im und um das Pfarrzentrum St. Maternus ein fröhliches Chorfest.

 

puer natus estAbb.:

Puer natus est nobis“ – „Ein Kind ist uns geboren“, Introitus (Eröffnungsgesang) der Weihnachtsmesse in einer alten Choralhandschrift

 

Gregorianik heute –
verstaubte Musik oder verbindendes Fundament?

 

Haben Sie schon einmal eine hl. Messe im Ausland mitgefeiert? Bei Gottesdiensten in Lourdes, Santiago de Compostela, Rom oder zum Beispiel auf Kirchentagen ist es ein Aha-Erlebnis, neben Gläubigen aus anderen Nationen miteinander gemeinsam in das Glaubensbekenntnis, das Credo, oder das lateinische Vaterunser singend einstimmen zu können. Da wird bewusst, dass der Glaube auch eine gemeinsame Melodie und Sprache hat, nämlich die des Gregorianischen Chorals.

Nach Papst Gregor dem Großen († 604) benannt und unter dem Einfluss altrömischer Gesänge nördlich der Alpen im 8. Jahrhundert herausgebildet, entfaltete sich aus dieser einstimmigen liturgischen Musik nach und nach alle Kirchenmusik, die wir heute kennen. Ja sogar die gesamte abendländische Musikgeschichte ist ohne den gregorianischen Choral so nicht denkbar. Er ist das Urgestein gesungenen Glaubens, die Wurzel des christlichen Kirchengesangs. Schriftwort und musikalischer Ausdruck verbinden sich in ihm aufs Engste. Er erhebt uns durch sein Wesen und seine Wirkung in eine Atmosphäre des Sakralen, des Heiligen. Es gehört ja zur vornehmsten Aufgabe einer jeden Kirchenmusik, die nonverbale, dem rationalen Verstehen entzogene Dimension der Liturgie zu unterstützen, „die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben“ wie es das II. Vatikanische Konzil ausdrückt (SC Art. 120).

Aber brauchen wir den uralten Choral heute noch im Gottesdienst angesichts der vielen neuen Lieder und Gesänge? Ist es nicht schlichte Nostalgie, wenn wir die Gregorianik pflegen? Gehört sie nicht einfach ins Museum?

 

Die Kirche selbst sagt dazu:

„Eine Kirchenkomposition ist umso mehr kirchlich und liturgisch, je mehr sie sich in ihrer Anlage, ihrem Geist und ihrer Stimmung dem Gregorianischen Gesang nähert … Die Kirchenmusik muss in höchstem Maße die besonderen Eigenschaften der Liturgie besitzen, nämlich die Heiligkeit und die Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein weiteres Merkmal, die Allgemeinheit.“ Hl. Pius X. (Motu proprioTra le sollecitudini“ 1903)

 

Besonders das II. Vatikanische Konzil, das viele Reformen in der Kirche einleitete, unter anderem die Liturgiereform, bekennt sich deutlich und eindeutig zum Gregorianischen Choral und dessen Pflege:

„Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im Übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen.“ Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium, Kapitel VI, Artikel 116 (1963)

 

Diese Konstitution liegt inzwischen jedoch schon über fünfzig Jahre in der Vergangenheit, dennoch ist der Anspruch auch heute noch aufrechterhalten, wie man in der Fünften Instruktion „zur ordnungsgemäßen Ausführung der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie“ aus dem Jahre 2001 (Art. 28) nachlesen kann. Der Gregorianische Choral wird darin sogar als „unvergleichlicher Schatz“ bezeichnet. „Denn dieser Gesang trägt in höchstem Maße dazu bei, den menschlichen Geist zum Übernatürlichen zu erheben.“

 

Demgemäß sagt auch die geltende Grundordnung des Messbuchs aus dem Jahr 2002 (Art. 41):

„Den ersten Platz hat bei sonst gleichen Voraussetzungen der Gregorianische Choral als der der Römischen Liturgie eigene Gesang einzunehmen. Andere Arten der Kirchenmusik, besonders aber die Mehrstimmigkeit, werden keineswegs ausgeschlossen, sofern sie dem Geist der liturgischen Handlung entsprechen und die Teilnahme aller Gläubigen fördern. Da heutzutage immer häufiger Gläubige aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, ist es gut, wenn diese wenigstens einige Teile des Messordinariums, vor allem das Glaubensbekenntnis und das Gebet des Herrn, in einfacheren Vertonungen gemeinsam lateinisch singen können.“

 

Der Gregorianische Choral gehört also nach wie vor zum unverzichtbaren Erbe und Profil der katholischen Kirche. „Der gregorianische Gesang ist darum bis heute ein Element der Einheit in der römischen Liturgie“ sagt der hl. Papst Johannes Paul II. (2003).

 

Daher gehört der Gesang des Gregorianischen Chorals als fester Bestandteil unserer gottesdienstlichen Tradition auch in unsere Gemeinden. Damit der Choral in den Gemeinden gepflegt und praktiziert wird, hat er in angemessenem Umfang mitsamt den deutschen Textübertragungen Eingang in unser neues Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ gefunden.

Wir schöpfen in unseren Gottesdiensten das „Gotteslob“ mit seinen vielfältigen Gesängen in seiner ganzen Fülle aus. Psalmen, Rufe, Taizé-Gesänge, neueste und alte Lieder sowie auch die Gregorianik: All das hat seinen Platz im „Gotteslob“ und so auch in unseren Gottesdiensten, all das kommt je nach Anlass und Gegebenheit zur Ausführung.

Damit die gregorianischen Gesänge bekannt bleiben, gibt es in unserer Pfarreiengemeinschaft seit vielen Jahren eine wertvolle Gepflogenheit: Einmal im Monat, in der Regel parallel zum Familiengottesdienst in St. Maternus, werden einzelne Elemente des Sonntagsgottesdienstes, Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei, also die gleichbleibenden Texte der hl. Messe, im Gregorianischen Choral ausgeführt. Dies ist im Pfarrbrief jeweils entsprechend angekündigt. Wenn es möglich ist, wird der Gesang von unserer Choralschola unterstützt.

 

Die Pflege der verschiedenen Gesangsformen, vor allem aber die des Gregorianischen Chorals dient dazu, uns als Ortsgemeinde als ein Glied der universalen, allumfassenden katholischen Kirche mit allen anderen Gläubigen im Gebet zu verbinden. – So geht katholisch!

Burkhard Pütz, Dekanatskantor

Caritas-Sammlung Herbst 2017

Unter dem Motto MENSCHENMITMENSCHEN findet vom 26.11. bis 05.12.2017 die diesjährige Caritas-Herbstsammlung in unseren Pfarrgemeinden statt.

Der Vorsitzende des Caritasverbandes, Weihbischof Franz Josef Gebert, schreibt dazu:

„Liebe Schwestern und Brüder in den Pfarrgemeinden,

die Caritas unterstützt Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Menschen, die zum Beispiel durch Krankheit, durch den Tod eines nahen Angehörigen oder durch den Verlust des Arbeitsplatzes plötzlich aus der Bahn geworfen wurden. In Not geraten kann jeder von uns – und da sind die Hilfsangebote der Caritas für viele Menschen ein Hoffnungsschimmer.

Ohne Ihre Unterstützung geht es nicht. Die Spenden aus der Caritassammlung werden vor allem gebraucht, um unbürokratische Hilfen anbieten zu können. Insbesondere die ehrenamtliche Caritas-Arbeit vor Ort ist auf die bei den Haussammlungen erzielten Spenden dringend angewiesen.

Das gespendete Geld bleibt zur Hälfte in Ihrer Gemeinde und die andere Hälfte des Sammlungserlöses dient der Finanzierung der sozialen Arbeit der Caritasverbände.

Die diesjährige Caritas-Herbstsammlung steht wie schon im Vorjahr unter dem Leitwort MENSCHENMITMENSCHEN. Nicht jede Not ist auf den ersten Blick erkennbar. Manchmal muss man genauer hinsehen, um auch die versteckte Not zu entdecken. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas gehen dorthin, wo Menschen Hilfe benötigen: zu den Wohnungslosen, zu den Flüchtlingen oder zu den einsamen und kranken Menschen.

Bitte unterstützen Sie mit ihrer Spende die Arbeit der Caritas.

Herzlichen Dank!

Weihbischof Franz Josef Gebert, Vorsitzender

In unserer Seelsorgeeinheit werden die Sammeltüten in den Sonntagsgottesdiensten ausgeteilt und liegen auch in unseren Kirchen aus. Diese Tüten kann man in unseren Kirchen oder im Pfarrbüro abgeben. Sollte eine Spendenquittung benötigt werden, bitte die entsprechende Anschrift beilegen. Selbstverständlich können Sie Ihre Spende auch auf das Konto des Kirchengemeindeverbandes Heiligkreuz überweisen: Bankverbindung Sparkasse Trier, BIC TRISDE55XXX, IBAN DE 24585501300001039882.

Für Ihre Hilfe jetzt schon vielen Dank.

Die Türkollekte am Ende der Gottesdienste am 2. und 3. 12. ist für die Caritassammlung bestimmt. Auch dann können die Sammeltüten abgegeben werden.

Franz Rudolf Junge, Diakon

Mitgliederversammlung der Chorgemeinschaft Heiligkreuz

Am 21. Januar 2017 begrüßte die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Ulla Schmitt-Schäfer den Präses des Chores Pastor Theo Welsch sowie Chorleiter Burkhard Pütz und 27 Mitglieder der Chorgemeinschaft zu ihrer Jahreshauptversammlung.

Nach dem gemeinsamen Gedenken und Gebet für die verstorbenen Mitglieder Paul Mayer und Helene Weis trug Pastor Welsch als geistlichen Impuls den Text des Gotteslob-Liedes „Lobt froh den Herrn“ vor. Mit dem jüdischen Sprichwort „Ein Gebet ohne Gesang ist wie ein Körper ohne Seele“ betonte er die Bedeutung der festlichen musikalischen Gestaltung der Gottesdienste durch die Chorgemeinschaft und dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr.

Die Vorsitzende ließ in ihrem Rückblick auf 2016 besonders die nichtmusikalischen Ereignisse aufleben; dazu gehörten der neue Chorstammtisch, die gesellige letzte Probe vor den Sommerferien, das gelungene Cäcilienfest und das Glühweintrinken nach einer winterlichen Abendprobe. Zudem hob sie als bewegendes Ereignis das Marienlob zum 150-jährigen Jubiläum der Trierer Mariensäule am 8. Oktober hervor. Im Ausblick auf das kommende Chorjahr kamen in erster Linie die Terminierung und Planung zweier Chorausflüge zur Sprache. Frau Schmitt-Schäfer bedankte sich bei Burkhard Pütz für das erfolgreiche Chorjahr und überreichte ihm ein Geschenk des Chores.

Der Chorleiter würdigte in seinem Rückblick die Leistungen des Chores insbesondere bei der fünfstimmigen Giovanni-Croce-Messe an Ostern und der Mozart-Messe zum 50-jährigen Pfarreijubiläum von St. Maternus. Er drückte Wertschätzung und Anerkennung aus für die vom Chor insgesamt weit über 5000 investierten Stunden im Dienst der guten Sache, nannte den Zusammenschluss der drei Chöre vor 16 Jahren zu einer gut funktionierenden Chorgemeinschaft und damit auch zu einer gut funktionierenden Gemeindezelle beispielhaft im Bistum, vor allem auch mit Blick auf den synodalen Prozess. Er bat um Unterstützung aller Sängerinnen und Sänger, um das Blühen und Gedeihen der Kirchenmusik weiterhin zu garantieren. Herr Pütz dankte dem neuen Vorstand für ein gutes Jahr konstruktiver Zusammenarbeit.

In der Vorausschau auf 2017 kündigte er an, in Zukunft regelmäßig mit einer Ad-hoc-Schola die Chorpräsenz in den Gottesdiensten zu intensivieren. Einer der musikalischen Höhepunkte 2017 dürfte das geistliche Konzert am 17. September in St. Maternus werden, bei dem neben der Uraufführung von Joachim Reidenbachs Motette „Im Kreuz ist Heil“ auch die „Five mystical songs“ von Ralph Vaughan Williams mit Domorganist Josef Still an der Orgel und David John Pike als Baritonsolist erklingen werden.

Nach dem Kassenbericht, dem Bericht der Kassenprüfer, der Entlastung des Vorstands und der Aussprache über verschiedene organisatorische Dinge klang die Versammlung in gemütlicher Runde aus.   Christiane Frenster-Nakayama

 

Neuer Projektchor

Das Festhochamt an Pfingstsonntag in der Pfarrkirche Heiligkreuz wurde vom im Dekanat Trier neugegründeten Projekt-Kammerchor „Cappella vocale“ musikalisch gestaltet. Das Ensemble präsentierte sich in diesem Gottesdienst erstmals der Öffentlichkeit.

Auf dem Programm standen die „Mass for four voices“ des englischen Komponisten William Byrd (1543-1623) sowie Pfingstmotetten von Gregor Aichinger (1564-1628).

In dem im März 2016 neu ins Leben gerufenen Projekt-Kammerchor bieten 15 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz ein- bis zweimal jährlich anspruchsvolle geistliche A-cappella-Chorwerke in Konzerten und Gottesdiensten dar. Weitere Informationen: www.burkhard-puetz.de

Firmung 2018

Am Dreifaltigkeitssonntag, 27. Mai 2018, wird Herr Weihbischof Franz Josef Gebert den Jugendlichen unserer Seelsorgeeinheit, die zwischen dem 1.7.2002 und dem 30.6.2004 geboren sind, das Sakrament der Firmung spenden.

Diese Jugendlichen werden im November angeschrieben und eingeladen, sich zur Firmvorbereitung anzumelden. Wer eine solche Einladung bis zum 20.11.2017 nicht erhalten hat, möge sich bitte in einem der Pfarrbüros melden.

Auch die Jugendlichen die vor 2 und 3 Jahren nicht gefirmt wurden, sind eingeladen, sich bei Diakon Junge zu melden, um sich bei Interesse, an der Vorbereitung zu betei­ligen und 2018 das Sakrament der Firmung zu empfangen.

Am Montag, den 27. November, findet um 19.30 Uhr in St. Maternus ein Informationsabend über die Firmvorbereitung und Firmung statt. Zu diesem Abend sind alle FirmbewerberInnen mit ihren Eltern und Interessierten eingeladen. Es wird der Ablauf der Firmvorbereitung erläutert, die Verbindlichkeit besprochen, es können Fragen gestellt werden und es werden KatechetenInnen gesucht.

Die Abgabe der Anmeldungsunterlagen erfolgt im persönlichen Gespräch mit Diakon Junge in den jeweiligen Pfarrbüros zu den unten aufgeführten Zeiten.

Pfarrbüro Heiligkreuz:            Montag, 11.12., 15.00 - 17.00 Uhr

                                               Dienstag, 12.12., 15.30 - 17.00 Uhr

Pfarrbüro St. Michael:           Freitag, 15.12., 14.30 - 17.00 Uhr

Die Firmvorbereitung beginnt am Samstag, 13. Januar, um 16.30 Uhr in St. Maternus mit der Gruppeneinteilung. Anschließend feiern wir um 18 Uhr den Startgottesdienst.

Die Einheiten beginnen in der Woche vom 22.1. bis zum 28.1.2018. In der Vorbereitungszeit werden neben 5 Gruppenstunden verschiedene Projekte durchgeführt, die die Jugendlichen selbst auswählen. Die Teilnahme an 2 Projekten ist verbindlich, darüber hinaus können die Jugendlichen sich selbstverständlich für weitere Projekte anmelden.

Die Liste mit den verschiedenen Projekten wird bei der Anmeldung an die Jugendlichen ausgeteilt. Neben dem Besuch der Gruppenstunden und der Teilnahme an den Projekten ist auch die Teilnahme am Firmlingstag, Samstag, 21. April von 9 – 16 Uhr, verpflichtend.

Begleiten wir unsere FirmbewerberInnen bei ihrer Vorbe­reitung mit unserem Gebet.

Franz Rudolf Junge; Diakon

Komm, Heiliger Geist, komm in unsere Mitte;

sei du bei uns.

Lehre uns, was wir tun sollen;

weise uns, wohin wir gehen sollen;

zeige uns, was wir wirken müssen,

damit wir durch deine Hilfe Gott in allem wohlgefallen.

 

Renovierung Pfarrheim Heiligkreuz

Allen Gruppen, Gremien und Personen sei hiermit mitgeteilt, dass mit diesen Arbeiten erst im Februar 2018 begonnen wird. Der Pfarrkarneval kann also in der gewohnten Weise stattfinden.

Theo Welsch, Pfarrer

Förderkreis Kirchenmusik Heiligkreuz

In der letztjährigen Mitgliederversammlung des Förderkreises Kirchenmusik unserer Pfarreien­gemeinschaft gedachten die Anwesenden zunächst der verstorbenen Frau Ursula Klüsserath, die sich seit Bestehen des Förderkreises sehr für dessen Belange eingesetzt und im Vorstand mitgearbeitet hatte.

Die zur Jahresversammlung gehörenden Regularien – die Kassenberichte von 2014 und 2015 sowie die Entlastung des Vorstandes – fanden ohne Beanstandungen statt.

Herr Werner Born – bis dahin Kassenwart – legte sein Amt, das er seit Gründung des Förderkreises (1990) innehatte, aus gesundheitlichen Gründen nieder. Für seine langjährige und vorbildliche Arbeit bedankten sich der Vorsitzende sowie der gesamte Vorstand und überreichten als Zeichen der Anerkennung ein Weinpräsent.

Bei den anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurden folgende Mitglieder gewählt:

Vorsitzender: Christoph Jutz, Kassenwartin: Annemone Heles, Kassenprüfer: Raimund Frenster, Schriftführerin: Anne Pütz, Beisitzerin: Barbara Conrad, Beisitzer: Werner Born, geborenes Mitglied: Burkhard Pütz.

Aus den Berichten von Dekanatskantor Burkhard Pütz ging hervor, dass besondere musikalische Gestaltungen von Gottesdiensten durch die finanzielle Unterstützung des Förderkreises überhaupt erst möglich werden. Es wurden Instrumentalisten, Solisten, Orchesterbegleitung und die Anschaffung von Sachwerten, die der Kirchenmusik dienen, mitfinanziert. Auch hierdurch werden unsere Pfarrkirchen zu Orten, die kirchenmusikalisch und kulturell wahrgenommen werden. Ebenso ist die Unterstützung der Kinderchorarbeit dem Förderkreis ein wichtiges Anliegen. Dieser Beitrag zur Nachwuchsförderung hilft, qualifizierte musikalische Angebote für die Kinder unserer Pfarreiengemeinschaft wohnortnah anbieten zu können.

Herr Christof Jutz dankte allen, die sich für die Belange des Förderkreises einsetzen und durch Mitgliedsbeiträge sowie Spenden die fruchtbare Arbeit des Förderkreises unterstützen.