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Pfarrbrief Nr. 4 (Seite 1 und 4)

Pfarrbrief Nr. 4 (Seite 2 und 3)

Rückblicke – Berichte

 

Quo vadis Kirche Heiligkreuz?

 

Quo vadis ist ein lateinischer Ausspruch und bedeutet: „Wohin gehst du?“.

 

Diese Phrase findet sich im Johannesevangelium 13, 36: Dicit ei Simon Petrus: „Domine, quo vadis?“ Respondit Iesus: „Quo vado, non potes me modo sequi, sequeris autem postea.“

 

Nach der Einheitsübersetzung: Simon Petrus sagte zu ihm: „Herr, wohin willst du gehen?“ Jesus antwortete: „Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen.“

 

Die Frage, „wohin sollen wir gehen“ ist in der heutigen Zeit nicht ungewöhnlich. Die Zeit ist geprägt vom Wandel und der Veränderung, und wir müssen uns von vielem, was uns wichtig geworden ist, verabschieden. Bei einigen Entscheidungen können wir mitwirken, und Anderes wiederum wird für uns entschieden. Ansätze hiervon finden wir auch in den Beschlüssen der Synode im Bistum Trier, die dies mit Perspektivwechsel charakterisiert. Dieser ist notwendig, um die Veränderungen der Zeit in den christlichen Glauben zu integrieren. Dies alles geschieht nach Gottes Plan, und sodann müssen wir Abschied nehmen, um einen Neuanfang möglich zu machen.

 

Dies können wir auch unmittelbar in unserer Pfarrei erleben. Unsere Pfarrkirche hat letztes Jahr noch das 50-jährige Jubiläum gefeiert. Am 25. September 1966 wurde die Kirche durch den Bischof Dr. Joseph Höffner von Münster konsekriert. Die große Kirche gehört zu den bedeutendsten sakralen Bauwerken des Kölner Architekten Gottfried Böhm. Der umbaute Raum der Kirche umfasst 13.000 m³. Die Höhe im Innenschiff erreicht bis zu 16 Meter und es gibt Sitzplätze für bis zu 631 Personen. Damit ist unsere Pfarrkirche neben dem Dom der zweitgrößte von der Personenkapazität her gemessene kirchliche Bau in Trier. Aber auch 50 Jahre gehen nicht spurlos an einem Bauwerk vorbei, und demnach sind auch hier mittlerweile umfangreiche und kostenintensive Sanierungsarbeiten notwendig.

 

Aufgrund der Beschlüsse der Synode und der Entwicklung des Immobilienkonzeptes durch das Bistum werden künftig die Zuschüsse zum Erhalt von Kirchen budgetiert mit der Folge, dass verschiedene Kirchen schon profaniert wurden und andere diesen Weg noch vor sich haben. Wie es mittelfristig mit unserer Pfarrkirche weitergehen wird, wissen wir aktuell noch nicht im Detail. Dass sich etwas verändern wird, ist sehr wahrscheinlich. Wir, der Pfarrgemeinde- und der Pfarrverwaltungsrat wollen aber nicht behandelt werden, sondern wir sind der Auffassung, dass wir jetzt handeln müssen, damit unsere Kirche eine Zukunft hat.

 

Hierzu haben wir den Arbeitskreis „Zukunft Kirche Heiligkreuz“ gegründet.

 

Die Kirche, liebe Mitchristen, ist ein Raum für Begegnung, denn dort kommen wir zusammen und feien Gottesdienste. Aber wir sollten alle zusammen, d. h. die kirchlichen Gremien und Sie liebe Gemeindemitglieder, die Zukunftsperspektive für unsere Kirche entwickeln, denn die Kirche ist für die Menschen da. Wir laden Sie daher alle herzlich ein, die Zielmaxime mitzugestalten, damit wir die ausgewogenste Lösung finden, die auf einem breiten Fundament steht.

 

Wir laden Sie daher ganz herzlich zu einem Informationsgespräch über die Zukunft der Kirche in Heiligkreuz am Samstag, den 13. Mai 2017 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr ins Pfarrheim Heiligkreuz ein. Die Veranstaltung wird von Frau Nicole Stockschlaeder, Pastoralreferentin in Remagen, moderiert. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Mithilfe bei der Zielfindung für die Zukunft.

Für den Pfarrgemeinderat Heiligkreuz

Jörg Kämper, Vorsitzender

Liebe Leser,

aus Platzmangel können wir in diesem Pfarrbrief nur die auf einen bestimmten Termin festgelegten Veranstaltungen veröffentlichen. Alle wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen finden statt. Infos hierzu in den Aushängen im Stadtteiltreff und den Pfarrkirchen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Seniorenkaffee

Der Bürgerverein Mariahof lädt die Seniorinnen und Senioren des Stadtteils zu Kaffee und Kuchen ins Stadtteiltreff Mariahof ein. Termin: Mittwoch, 24.05.2017, 15 Uhr

(Vor-)Lesekreis

Novellen, Kurzgeschichten, Nacherzählungen, Romane, Klassiker, pp. Vorgelesen von Kristin Schlottmann

Termine: Donnerstag, 01.06.2017 10:30 - 12:00 Uhr

Bewegung im Sitzen“ - Sitztanz

In Kooperation mit der Kath. Familienbildungsstätte Trier

Termine: 01. und 08.06.2017 von 15 bis 17 Uhr

Leitung: Elisabeth Jonas

Begleiteter Spaziergang

Menschen, die nicht mehr in der Lage sind alleine spazieren zu gehen, haben hier die Möglichkeit von erfahrenen Frauen und Männern begleitet zu werden. Die Spazierwege sind so ausgesucht, dass sie auch für Teilnehmer mit Rollatoren geeignet sind. Termin: Mittwoch, 07.06.2017, 15 Uhr

Sprechstunde des Ortsvorstehers

Der Mariahofer Ortsvorsteher Jürgen Plunien hält Sprechstunde im Stadtteiltreff am Montag, 12.06.2017, 17 - 18 Uhr

 

Mitgliederversammlung der Chorgemeinschaft Heiligkreuz

Am 21. Januar 2017 begrüßte die Vorsitzende der Chorgemeinschaft Ulla Schmitt-Schäfer den Präses des Chores Pastor Theo Welsch sowie Chorleiter Burkhard Pütz und 27 Mitglieder der Chorgemeinschaft zu ihrer Jahreshauptversammlung.

Nach dem gemeinsamen Gedenken und Gebet für die verstorbenen Mitglieder Paul Mayer und Helene Weis trug Pastor Welsch als geistlichen Impuls den Text des Gotteslob-Liedes „Lobt froh den Herrn“ vor. Mit dem jüdischen Sprichwort „Ein Gebet ohne Gesang ist wie ein Körper ohne Seele“ betonte er die Bedeutung der festlichen musikalischen Gestaltung der Gottesdienste durch die Chorgemeinschaft und dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr.

Die Vorsitzende ließ in ihrem Rückblick auf 2016 besonders die nichtmusikalischen Ereignisse aufleben; dazu gehörten der neue Chorstammtisch, die gesellige letzte Probe vor den Sommerferien, das gelungene Cäcilienfest und das Glühweintrinken nach einer winterlichen Abendprobe. Zudem hob sie als bewegendes Ereignis das Marienlob zum 150-jährigen Jubiläum der Trierer Mariensäule am 8. Oktober hervor. Im Ausblick auf das kommende Chorjahr kamen in erster Linie die Terminierung und Planung zweier Chorausflüge zur Sprache. Frau Schmitt-Schäfer bedankte sich bei Burkhard Pütz für das erfolgreiche Chorjahr und überreichte ihm ein Geschenk des Chores.

Der Chorleiter würdigte in seinem Rückblick die Leistungen des Chores insbesondere bei der fünfstimmigen Giovanni-Croce-Messe an Ostern und der Mozart-Messe zum 50-jährigen Pfarreijubiläum von St. Maternus. Er drückte Wertschätzung und Anerkennung aus für die vom Chor insgesamt weit über 5000 investierten Stunden im Dienst der guten Sache, nannte den Zusammenschluss der drei Chöre vor 16 Jahren zu einer gut funktionierenden Chorgemeinschaft und damit auch zu einer gut funktionierenden Gemeindezelle beispielhaft im Bistum, vor allem auch mit Blick auf den synodalen Prozess. Er bat um Unterstützung aller Sängerinnen und Sänger, um das Blühen und Gedeihen der Kirchenmusik weiterhin zu garantieren. Herr Pütz dankte dem neuen Vorstand für ein gutes Jahr konstruktiver Zusammenarbeit.

In der Vorausschau auf 2017 kündigte er an, in Zukunft regelmäßig mit einer Ad-hoc-Schola die Chorpräsenz in den Gottesdiensten zu intensivieren. Einer der musikalischen Höhepunkte 2017 dürfte das geistliche Konzert am 17. September in St. Maternus werden, bei dem neben der Uraufführung von Joachim Reidenbachs Motette „Im Kreuz ist Heil“ auch die „Five mystical songs“ von Ralph Vaughan Williams mit Domorganist Josef Still an der Orgel und David John Pike als Baritonsolist erklingen werden.

Nach dem Kassenbericht, dem Bericht der Kassenprüfer, der Entlastung des Vorstands und der Aussprache über verschiedene organisatorische Dinge klang die Versammlung in gemütlicher Runde aus.

Christiane Frenster-Nakayama

 

Junger Chornachwuchs

11 Kinder wurden am 18. Juni in einem festlichen Gottesdienst als neue Chorsänger im Kinderchor der Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz begrüßt. Zuvor waren die Grundschulkinder mit Stimmbildung und im Singen nach Noten von ihrem Chorleiter, Dekanatskantor Burkhard Pütz, ausgebildet worden. Mit hörbarer Freude und Begeisterung stellten die drei Mädchen und acht Jungen zusammen mit den übrigen Chorkindern ihr Können unter Beweis. Prof. Dr. Wolfgang Lentzen-Deis wies die Kinder auf die Bedeutung ihres wichtigen Dienstes und ihre schöne Aufgabe hin, für Gott und die Menschen zu singen. Bei bestem Sommerwetter feierten im Anschluss an den Gottesdienst über hundert Menschen – Chorkinder, Eltern und Geschwister – im und um das Pfarrzentrum St. Maternus ein fröhliches Chorfest.

puer natus estAbb.:

Puer natus est nobis“ – „Ein Kind ist uns geboren“, Introitus (Eröffnungsgesang) der Weihnachtsmesse in einer alten Choralhandschrift

 

Gregorianik heute –
verstaubte Musik oder verbindendes Fundament?

 

Haben Sie schon einmal eine hl. Messe im Ausland mitgefeiert? Bei Gottesdiensten in Lourdes, Santiago de Compostela, Rom oder zum Beispiel auf Kirchentagen ist es ein Aha-Erlebnis, neben Gläubigen aus anderen Nationen miteinander gemeinsam in das Glaubensbekenntnis, das Credo, oder das lateinische Vaterunser singend einstimmen zu können. Da wird bewusst, dass der Glaube auch eine gemeinsame Melodie und Sprache hat, nämlich die des Gregorianischen Chorals.

Nach Papst Gregor dem Großen († 604) benannt und unter dem Einfluss altrömischer Gesänge nördlich der Alpen im 8. Jahrhundert herausgebildet, entfaltete sich aus dieser einstimmigen liturgischen Musik nach und nach alle Kirchenmusik, die wir heute kennen. Ja sogar die gesamte abendländische Musikgeschichte ist ohne den gregorianischen Choral so nicht denkbar. Er ist das Urgestein gesungenen Glaubens, die Wurzel des christlichen Kirchengesangs. Schriftwort und musikalischer Ausdruck verbinden sich in ihm aufs Engste. Er erhebt uns durch sein Wesen und seine Wirkung in eine Atmosphäre des Sakralen, des Heiligen. Es gehört ja zur vornehmsten Aufgabe einer jeden Kirchenmusik, die nonverbale, dem rationalen Verstehen entzogene Dimension der Liturgie zu unterstützen, „die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben“ wie es das II. Vatikanische Konzil ausdrückt (SC Art. 120).

Aber brauchen wir den uralten Choral heute noch im Gottesdienst angesichts der vielen neuen Lieder und Gesänge? Ist es nicht schlichte Nostalgie, wenn wir die Gregorianik pflegen? Gehört sie nicht einfach ins Museum?

 

Die Kirche selbst sagt dazu:

„Eine Kirchenkomposition ist umso mehr kirchlich und liturgisch, je mehr sie sich in ihrer Anlage, ihrem Geist und ihrer Stimmung dem Gregorianischen Gesang nähert … Die Kirchenmusik muss in höchstem Maße die besonderen Eigenschaften der Liturgie besitzen, nämlich die Heiligkeit und die Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein weiteres Merkmal, die Allgemeinheit.“ Hl. Pius X. (Motu proprio „Tra le sollecitudini“ 1903)

 

Besonders das II. Vatikanische Konzil, das viele Reformen in der Kirche einleitete, unter anderem die Liturgiereform, bekennt sich deutlich und eindeutig zum Gregorianischen Choral und dessen Pflege:

„Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im Übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen.“ Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium, Kapitel VI, Artikel 116 (1963)

 

Diese Konstitution liegt inzwischen jedoch schon über fünfzig Jahre in der Vergangenheit, dennoch ist der Anspruch auch heute noch aufrechterhalten, wie man in der Fünften Instruktion „zur ordnungsgemäßen Ausführung der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie“ aus dem Jahre 2001 (Art. 28) nachlesen kann. Der Gregorianische Choral wird darin sogar als „unvergleichlicher Schatz“ bezeichnet. „Denn dieser Gesang trägt in höchstem Maße dazu bei, den menschlichen Geist zum Übernatürlichen zu erheben.“

 

Demgemäß sagt auch die geltende Grundordnung des Messbuchs aus dem Jahr 2002 (Art. 41):

„Den ersten Platz hat bei sonst gleichen Voraussetzungen der Gregorianische Choral als der der Römischen Liturgie eigene Gesang einzunehmen. Andere Arten der Kirchenmusik, besonders aber die Mehrstimmigkeit, werden keineswegs ausgeschlossen, sofern sie dem Geist der liturgischen Handlung entsprechen und die Teilnahme aller Gläubigen fördern. Da heutzutage immer häufiger Gläubige aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, ist es gut, wenn diese wenigstens einige Teile des Messordinariums, vor allem das Glaubensbekenntnis und das Gebet des Herrn, in einfacheren Vertonungen gemeinsam lateinisch singen können.“

 

Der Gregorianische Choral gehört also nach wie vor zum unverzichtbaren Erbe und Profil der katholischen Kirche. „Der gregorianische Gesang ist darum bis heute ein Element der Einheit in der römischen Liturgie“ sagt der hl. Papst Johannes Paul II. (2003).

 

Daher gehört der Gesang des Gregorianischen Chorals als fester Bestandteil unserer gottesdienstlichen Tradition auch in unsere Gemeinden. Damit der Choral in den Gemeinden gepflegt und praktiziert wird, hat er in angemessenem Umfang mitsamt den deutschen Textübertragungen Eingang in unser neues Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ gefunden.

Wir schöpfen in unseren Gottesdiensten das „Gotteslob“ mit seinen vielfältigen Gesängen in seiner ganzen Fülle aus. Psalmen, Rufe, Taizé-Gesänge, neueste und alte Lieder sowie auch die Gregorianik: All das hat seinen Platz im „Gotteslob“ und so auch in unseren Gottesdiensten, all das kommt je nach Anlass und Gegebenheit zur Ausführung.

Damit die gregorianischen Gesänge bekannt bleiben, gibt es in unserer Pfarreiengemeinschaft seit vielen Jahren eine wertvolle Gepflogenheit: Einmal im Monat, in der Regel parallel zum Familiengottesdienst in St. Maternus, werden einzelne Elemente des Sonntagsgottesdienstes, Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei, also die gleichbleibenden Texte der hl. Messe, im Gregorianischen Choral ausgeführt. Dies ist im Pfarrbrief jeweils entsprechend angekündigt. Wenn es möglich ist, wird der Gesang von unserer Choralschola unterstützt.

 

Die Pflege der verschiedenen Gesangsformen, vor allem aber die des Gregorianischen Chorals dient dazu, uns als Ortsgemeinde als ein Glied der universalen, allumfassenden katholischen Kirche mit allen anderen Gläubigen im Gebet zu verbinden. – So geht katholisch!

Burkhard Pütz, Dekanatskantor

Orgelmusik im Gottesdienst

Orgelpfeifen_-_Clipart1. Fastensonntag · 04./05.03.17

Johann Sebastian Bach: Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 686/687

Sigfrid Karg-Elert: Aus tiefer Not schrei ich zu dir op. 78

2. Fastensonntag · 11./12.03.17

Johann Sebastian Bach: Fuga in g BWV 578

3. Fastensonntag · 18./19.03.17

Johann Sebastian Bach: Praeludium et Fuga in c BWV 546

4. Fastensonntag · 26.03.17

Johann Sebastian Bach: O Mensch, bewein dein Sünde groß BWV 622

5. Fastensonntag · 01./02.04.17

Johann Sebastian Bach: Praeludium in h BWV 544/1 ·

Sigfrid Karg-Elert: O Haupt voll Blut und Wunden op. 65

Palmsonntag · 08./09.04.17

Johann Sebastian Bach: Fuga in h BWV 544/2 ·

Sigfrid Karg-Elert: Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen op. 65

Förderkreis Kirchenmusik

Heiligkreuz – St. Maternus – St. Michael

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Förderkreises Kirchenmusik unserer Pfarreiengemeinschaft findet am Mittwoch, 26. April um 20 Uhr im Pfarrheim Heiligkreuz statt.

Hierzu lädt das Organisationsteam die Mitglieder des Förderkreises herzlich ein.

Christof Jutz, Vorsitzender

Fahrdienst an Fronleichnam

Liebe Pfarrangehörige,

im Osterpfarrbrief haben Sie bereits gelesen, dass wir das Fest Fronleichnam in diesem Jahr erstmals mit den Gläubigen der Seelsorgeeinheit und Gläubigen der Pfarrei St. Matthias gemeinsam am Mattheiser Weiher (Beginn 9.30 Uhr) feiern. Um allen Pfarrangehörigen von St. Michael die Teilnahme zu ermöglichen, bieten wir einen kostenlosen Shuttle-Service an. An Fronleichnam fährt ein Großraumtaxi um 8.45 Uhr an der Sparkasse Mariahof ab und bringt Sie zum Weiher. Auch die Rückfahrt mit dem Taxi nach St. Michael ist möglich, für diejenigen, die im Anschluss an den Gottesdienst nicht mit der Prozession gehen möchten, Abfahrt um 11.00 Uhr. Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 12. Juni im Pfarrbüro St. Michael (Telefon 32242) an, und geben Sie Bescheid, ob Sie nur die Hinfahrt oder Hin-und Rückfahrt in Anspruch nehmen möchten.

50 Jahre Zeltlager Mariahof

Unglaublich aber wahr: Das Zeltlager-Mariahof wird 50 Jahr.

Schon kurz nach dem Entstehen der Pfarrei St. Michael entwickelte sich eine ausgeprägte Jugendarbeit in Trier-Mariahof. Der damalige Pastor Zäck erkannte schnell, dass er die Gemeinschaft seiner Messdiener stärken und fördern musste. Bereits im Jahr 1968, also schon 4 Jahre nach dem Entstehen der Pfarrei, verreiste Pastor Zäck mit einer großen Gruppe jugendlicher Messdiener nach Klausen, wo das erste Jungenzeltlager der Pfarrei St. Michael stattfand. Damals noch zünftig, mit Strohlager in den Zelten und gemeinsamen morgendlichem Frühsport vor der ersten Mahlzeit, begann der Tag in der Natur und endete mit Gitarre und Wanderliedern am Lagerfeuer. Unter Pastor Nauhauser wurde die Jugendarbeit auf Mariahof weiter gefördert und es entstanden die Pfadfinder und viele Jungen- und Mädchengruppenstunden. Täglich war der Pfarrsaal für die Jugendlichen geöffnet und dieser rege Zulauf machte sich auch bei den Teilnehmerzahlen des Zeltlagers bemerkbar. In den Sommerferien entstand neben dem Jungenzeltlager ein ebenso großes und beliebtes Mädchenzeltlager, die Pfadfinder veranstalteten ein 4-tägiges Pfingstlager und wer dann immer noch nicht genug hatte, kam im frostigen Winterzeltlager ganz auf seine Kosten. Das heutige Zeltlagerteam ist sehr stolz darauf, diese Tradition immer noch weiter führen zu können und organisiert in diesem Jahr bereits das 50. Sommerzeltlager der Pfarrei St. Michael in ununterbrochener Folge in Wißmannsdorf bei Bitburg.

Eindrücke des Zeltlagers finden sie unter www.Zeltlager-Mariahof.de, Kontakt: 50Jahre@Zeltlager-Mariahof.de

 

Neuer Projektchor

Das Festhochamt an Pfingstsonntag in der Pfarrkirche Heiligkreuz wurde vom im Dekanat Trier neugegründeten Projekt-Kammerchor „Cappella vocale“ musikalisch gestaltet. Das Ensemble präsentierte sich in diesem Gottesdienst erstmals der Öffentlichkeit.

Auf dem Programm standen die „Mass for four voices“ des englischen Komponisten William Byrd (1543-1623) sowie Pfingstmotetten von Gregor Aichinger (1564-1628).

In dem im März 2016 neu ins Leben gerufenen Projekt-Kammerchor bieten 15 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz ein- bis zweimal jährlich anspruchsvolle geistliche A-cappella-Chorwerke in Konzerten und Gottesdiensten dar.

Weitere Informationen: www.burkhard-puetz.de

Förderkreis Kirchenmusik Heiligkreuz

In der letztjährigen Mitgliederversammlung des Förderkreises Kirchenmusik unserer Pfarreien­gemeinschaft gedachten die Anwesenden zunächst der verstorbenen Frau Ursula Klüsserath, die sich seit Bestehen des Förderkreises sehr für dessen Belange eingesetzt und im Vorstand mitgearbeitet hatte.

Die zur Jahresversammlung gehörenden Regularien – die Kassenberichte von 2014 und 2015 sowie die Entlastung des Vorstandes – fanden ohne Beanstandungen statt.

Herr Werner Born – bis dahin Kassenwart – legte sein Amt, das er seit Gründung des Förderkreises (1990) innehatte, aus gesundheitlichen Gründen nieder. Für seine langjährige und vorbildliche Arbeit bedankten sich der Vorsitzende sowie der gesamte Vorstand und überreichten als Zeichen der Anerkennung ein Weinpräsent.

Bei den anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurden folgende Mitglieder gewählt:

Vorsitzender: Christoph Jutz, Kassenwartin: Annemone Heles, Kassenprüfer: Raimund Frenster, Schriftführerin: Anne Pütz, Beisitzerin: Barbara Conrad, Beisitzer: Werner Born, geborenes Mitglied: Burkhard Pütz.

Aus den Berichten von Dekanatskantor Burkhard Pütz ging hervor, dass besondere musikalische Gestaltungen von Gottesdiensten durch die finanzielle Unterstützung des Förderkreises überhaupt erst möglich werden. Es wurden Instrumentalisten, Solisten, Orchesterbegleitung und die Anschaffung von Sachwerten, die der Kirchenmusik dienen, mitfinanziert. Auch hierdurch werden unsere Pfarrkirchen zu Orten, die kirchenmusikalisch und kulturell wahrgenommen werden. Ebenso ist die Unterstützung der Kinderchorarbeit dem Förderkreis ein wichtiges Anliegen. Dieser Beitrag zur Nachwuchsförderung hilft, qualifizierte musikalische Angebote für die Kinder unserer Pfarreiengemeinschaft wohnortnah anbieten zu können.

Herr Christof Jutz dankte allen, die sich für die Belange des Förderkreises einsetzen und durch Mitgliedsbeiträge sowie Spenden die fruchtbare Arbeit des Förderkreises unterstützen.