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Pfarrbrief Nr. 2 (Seite 1 und 4)

Pfarrbrief Nr. 2 (Seite 2 und 3)


 

Rückblicke – Berichte

 

Bedenkenswertes

(aus der Silvesterpredigt von Pastor Welsch, z. T. hier mit Ergänzungen)

Vorausschau                       Jahr

2020

2030

2040

 

Priester im territorialen Dienst

269

135

37

Rückgang nahezu
90% in 20 Jahren

Gemeinde- und Pastoralref.

518

390

287

nahezu Halbierung
in 20 Jahren

Diakone im Hauptberuf

34

14

13

Rückgang über 60%
 in 20 Jahren

 

Rückschau I.:                Jahr

2018

2019

Eintritte ins Priesterseminar

2

0

Neupriester

3

1

Verstorbene Priester

17

32

 

Entwicklung der Katholikenzahlen in der Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz, St. Maternus, St. Michael

 

Persönliche Rückschlüsse:

-          Mit einer Reduzierung der Katholikenzahl von mindestens 1 % pro Jahr muss auch in Zukunft gerechnet werden. Was zunächst harmlos klingt, summiert sich weiter im Laufe der Jahre/Jahrzehnte.

 

-          Die Schätzung der Anzahl der Priester im territorialen Dienst im Jahr 2040 (34 Personen) entspricht in etwa der aktuell beabsichtigten Anzahl der Großpfarreien im Bistum Trier (35 Pfarreien). Würde diese Anzahl der Großpfarreien gegenwärtig nicht angestrebt, müsste das Bistum wegen der steigenden Zahl von Pfarrvakanzen im regelmäßigen 5-Jahres-Rhythmus die jeweils bestehenden Pfarreiengemeinschaften (aktuell 173) immer wieder räumlich vergrößern. Spätestens nach 20 Jahren wären wir dann wieder zwangsläufig bei den heute schon vorgesehenen Pfarreigrößen.

 

-          Die Zugangsvoraussetzungen zum Priesteramt müssen neu geregelt werden, z.B. durch Viri probati (im Haupt- oder mit Zivilberuf) und Dispensregelungen beim Zölibat. (Übrigens: Zum Thema „Zölibat“ diskutieren meiner Meinung nach zu viele Personen mit, die es gar nicht direkt betrifft. Das Thema „Zölibat“ ist vorrangig ein Thema des Klerus! Es liegt mir ja auch fern, mit Ihnen darüber zu reden, ob Sie selbst verheiratet oder unverheiratet leben sollen.)

 

-          Mir scheint, als würden die Gläubigen es einfach so hinnehmen, dass anstelle einer sonntäglichen Eucharistiefeier eine Wort-Gottes-Feier gehalten wird. Ein solcher Wortgottesdienst ist aber nur eine Ersatzlösung. Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Lebens ist nach wie vor die Eucharistie! So wie ein (gesunder) Priester die Pflicht zur Eucharistiefeier hat, hat im Umkehrschluss die Gemeinde der Gläubigen auch das Recht auf Teilnahme an einer erreichbaren Eucharistiefeier. Dieses Recht wird mir persönlich als Druckmittel (für Viri probati usw.) zu wenig „nach Oben hin“ transportiert.

 

-          Die bisherige seelsorgliche Praxis kann auf Dauer nicht aufrechterhalten werden. Die Verkündigung muss sich wandeln hin zu einer diakonisch-missionarischen Kirche, was das Bistum Trier auch anstrebt (siehe dazu Synodenbeschluss und Rahmenleitbild). Auf diese Weise soll es zu einer Rückbesinnung auf die Hauptaufgabe der Kirche kommen, nämlich die Evangelisierung. Dies geschieht unabhängig vom Ergebnis der augenblicklichen Prüfung der Kleruskongregation in Rom. Denn Synodenbeschluss und Rahmenleitbild beinhalten wesentlich mehr als nur die Größe der Pfarreien.

 

-          Zu meiner persönlichen Situation: Die Umsetzung des Synodenbeschlusses ist von Rom aus derzeit gestoppt. Damit entfällt zunächst auch meine Versetzung als Pfarrer im Leitungsteam der Pfarrei Tholey. Ich bin somit weiterhin Ihr Pfarrer. Allerdings nur zu 50 %. Durch verschiedene Maßnahmen hat sich mein Arbeitsumfang in der Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz bereits reduziert (kein Religionsunterricht mehr in der Grundschule Mariahof, Abgabe des Vorsitzes in allen Verwaltungsgremien). Mit den übrigen 50 % bin ich in die Stabsstelle zur Synodenumsetzung abgeordnet, um mich weiterhin auf die neue Aufgabe vorzubereiten. Diese 50-50-Regelung gilt zunächst bis zum April 2020. Bis dahin rechnet das Bistum mit einem klärenden Schreiben aus Rom, das es erlaubt, einen neuen Zeitplan aufzustellen. Auch daraus ersehen Sie, dass es zu Änderungen kommen wird, wie sie im vorangehenden Spiegelstrich erwähnt wurden.

 

Einige prägnante Zitate aus der Ansprache von Papst Franziskus beim traditionellen Weihnachtsempfang für die Römische Kurie am 21. Dezember 2019:

 

„Es geht freilich nicht darum, die Veränderung um der Veränderung willen zu suchen, oder dem Zeitgeschmack zu folgen, sondern überzeugt davon zu sein, dass Entwicklung und Wachstum das Wesensmerkmal des irdischen und

menschlichen Lebens sind, während in der Perspektive des Glaubenden im Mittelpunkt die Beständigkeit Gottes steht.“

„Die Epoche, in der wir leben, ist nicht nur eine Epoche der Veränderungen, sondern die eines Epochenwandels. … Es geschieht oft, dass man die Veränderung lebt, indem man sich darauf beschränkt, ein neues Kleid zu tragen, aber in Wirklichkeit so bleibt, wie man vorher war.“

 

„Hier muss man vor der Versuchung warnen, eine Haltung der Starrheit anzunehmen. Die Starrheit kommt von der Angst vor Veränderung und übersät am Ende den Boden des Gemeinwohls mit Pflöcken und Hindernissen…“

 

„Die erste und wichtigste Aufgabe der Kirche: die Evangelisierung. … Menschen, denen das Evangelium noch nicht verkündigt worden ist, leben keineswegs nur in den nichtwestlichen Kontinenten, sondern überall, vor allem in den riesigen städtischen Ballungszentren, die ihrerseits eine besondere Seelsorge bedürfen. … Diese Herausforderung drängt uns, geeignete Mittel zu finden, um die immerwährende Wahrheit des Evangeliums Christi erneut anbieten zu können.

 

„In seinem letzten Interview wenige Tage vor seinem Tod sprach Kardinal Martini [+2012] Worte, die uns nachdenken lassen: ‚Die Kirche ist zweihundert Jahre lang stehen geblieben. Warum bewegt sie sich nicht? Haben wir Angst? Angst statt Mut? Wo doch der Glaube das Fundament der Kirche ist.’“

Nachtrag: die Silvesterpredigt von Bischof Ackermann finden Sie unter: www.bistum-trier.de/bistum-bischof/bischof/im-wortlaut/in-der-predigt/silvester-2019

Theo Welsch, Pfr.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Burkhard Pütz!

Vor wenigen Tagen hat Herr Dekanatskantor Burkhard Pütz sein 40-jähriges Berufsjubiläum als Kirchenmusiker gefeiert. Nach ersten Jahren als Organist in der Pfarrgemeinde St. Luzia in Eschfeld/Eifel ist er seit dem 01.08.1986 zunächst in der Pfarrgemeinde Heiligkreuz tätig gewesen, anschließend in der gesamten Pfarreiengemeinschaft. Die hervorragenden musikali­schen Fähigkeiten als Organist und Leiter der Kinderchöre und der Chorgemeinschaft Heiligkreuz sind uns allen bestens bekannt. Wir wünschen uns noch viele Jahre mit Herrn Pütz an der Orgel und mit den Chören! Eine offizielle Gratulation erfolgte bereits in der Jahresschlussmesse am 31.12.2019 in St. Michael. Aber auch an dieser Stelle alle guten Wünsche, Gesundheit und Segen, lieber Herr Pütz!

Ihr Theo Welsch, Pfr.

Ausflug der Chorgemeinschaft Heiligkreuz nach Metz

am 7. September 2019

Die Chorgemeinschaft plant einen Ausflug in eine Stadt, die auf der Heiligkreuz-Anhöhe errichtet ist, einen Bischof namens Arnulf hatte und in ihrer Kathedrale eine Schwalbennestorgel des Orgelbauers Jean de Trèves beherbergt … Na, da kann doch gar nichts mehr schief gehen …

Et vraiment … in der Tat: Nach einer kurzweiligen Anreise per Bus begann es in der Markthalle an der Metzer Kathedrale mit einer duftenden, leckeren Erkundung der kulinarischen Genüsse Lothringens.

Weiter ging es mit Kulturgenuss: Die Führung durch die Stephanskathedrale (St. Étienne), eine der schönsten und größten gotischen Kirchen in Frankreich mit einer unglaublichen Gewölbehöhe von fast 42 Metern und einer Fensterfläche von etwa 6500 m², erwies sich als Glücksgriff, weil die kompetenten und unterhaltsamen deutschsprachigen Führerinnen ihr geballtes kunsthistorisches Wissen in interessante Anekdoten verpackten, z. B. über den ersten Metzer Bischof Clément, der das  gefräßige Ungeheuer Graoully bezwang, über Pierre Perrat, den Hauptarchitekten der Kathedrale, der seine Seele dem Teufel verschrieb, ihn dann aber raffiniert austrickste, über die Figur des Propheten Daniel mit den Zügen von Kaiser Wilhelm II., dem die NS-Behörden den Schnurrbart wegmeißeln ließen, über eine der wenigen überhaupt existierenden lächelnden Madonnenfiguren im Eingangsportal sowie über die großartigen Glasmalereien von Marc Chagall und Jacques Villon.

Nach der Dom-Führung war Zeit für das Mittagessen. Auch im Hinblick auf ihre Küche zeigte sich die Stadt in Sachen Geschmack, Service und Preis von ihrer angenehmsten Seite.

Am Nachmittag war das Programm viergeteilt: Eine Gruppe ging ins Centre Pompidou, um Aus-stellungen zeitgenössischer Kunst zu besichtigen, die zweite machte eine Führung durch die Altstadt, die dank der wiederum hervorragenden Leitung nachhaltig beeindruckte, eine dritte Gruppe erkundete mit der Bimmelbahn die Schönheiten eines ausgedehnteren Teils von Metz und eine individuelle Nachmittagsgestaltung war ebenfalls möglich. Einen gelungenen Abschluss fand der Ausflug für die Kleingruppen in den gemütlichen Metzer Cafés, wo man es sich – inspiriert vom Graoully – ungeheuer gut schmecken lassen konnte.

Erlebnis-, kultur- und himbeertörtchengesättigt stellte sich die gesamte Truppe vor der Rückfahrt zum Gemeinschaftsfoto auf – et voilà: Der eine oder andere lächelte fast genauso schön wie die steinerne Madonna …

Christiane Frenster-Nakayama

Abbildungen:

Introitus „Resurrexi“ der Ostermesse und Alleluia zur Osternacht in der Handschrift von Simon Schörer (15 Jahre), Chorsänger und Ministrant in unserer Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz

 

Gregorianik heute –
verstaubte Musik oder verbindendes Fundament?

Haben Sie schon einmal eine hl. Messe im Ausland mitgefeiert? Bei Gottes­diensten in Lourdes, Santiago de Compostela, Rom oder zum Beispiel auf Kirchentagen ist es ein Aha-Erlebnis, neben Gläubigen aus anderen Nationen miteinander gemeinsam in das Glaubens­bekenntnis, das Credo oder das lateinische Vaterunser singend einstimmen zu können. Da wird bewusst, dass der Glaube auch eine gemeinsame Melodie und Sprache hat, nämlich die des Gregorianischen Chorals.

Nach Papst Gregor dem Großen († 604) benannt und unter dem Einfluss altrömischer Gesänge nördlich der Alpen im 8. Jahrhundert herausgebildet, entfaltete sich aus dieser einstimmigen liturgischen Musik nach und nach alle Kirchenmusik, die wir heute kennen. Ja sogar die gesamte abendländische Musikgeschichte ist ohne den gregorianischen Choral so nicht denkbar. Er ist das Urgestein gesungenen Glaubens, die Wurzel des christlichen Kirchengesangs. Schriftwort und musikalischer Ausdruck verbinden sich in ihm aufs Engste. Er erhebt uns durch sein Wesen und seine Wirkung in eine Atmosphäre des Sakralen, des Heiligen. Es gehört ja zur vornehmsten Aufgabe einer jeden Kirchenmusik, die nonverbale, dem rationalen Verstehen entzogene Dimension der Liturgie zu unterstützen, „die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben“ wie es das II. Vatikanische Konzil ausdrückt (SC Art. 120).

Aber brauchen wir den uralten Choral heute noch im Gottesdienst angesichts der vielen neuen Lieder und Gesänge? Ist es nicht schlichte Nostalgie, wenn wir die Gregorianik pfle­gen? Gehört sie nicht einfach ins Museum?

Die Kirche selbst sagt dazu:

„Eine Kirchenkomposition ist umso mehr kirchlich und liturgisch, je mehr sie sich in ihrer Anlage, ihrem Geist und ihrer Stimmung dem Gregorianischen Gesang nähert … Die Kirchen­musik muss in höch­stem Maße die besonderen Eigenschaften der Liturgie be­sitzen, nämlich die Heiligkeit und die Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein wei­teres Merkmal, die Allgemeinheit.“ Hl. Pius X. (Motu proprio „Tra le sollecitudini“ 1903)

Besonders das II. Vatikanische Konzil, das viele Reformen in der Kirche einleitete, unter anderem die Liturgiereform, bekennt sich deutlich und eindeutig zum Gregorianischen Choral und dessen Pflege:

„Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im Übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen.“ Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium, Kapitel VI, Artikel 116 (1963)

Diese Konstitution liegt inzwischen jedoch schon über fünfzig Jahre in der Vergangenheit, dennoch ist der Anspruch auch heute noch aufrechterhalten, wie man in der Fünften Instruktion „zur ordnungsgemäßen Ausführung der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie“ aus dem Jahre 2001 (Art. 28) nachlesen kann. Der Gregorianische Choral wird darin sogar als „unvergleichlicher Schatz“ bezeichnet. „Denn dieser Gesang trägt in höchstem Maße dazu bei, den menschlichen Geist zum Übernatürlichen zu erheben.“

Demgemäß sagt auch die geltende Grundordnung des Messbuchs aus dem Jahr 2002
(Art. 41):

„Den ersten Platz hat bei sonst gleichen Voraussetzungen der Gregorianische Choral als der der Römischen Liturgie eigene Gesang einzunehmen. Andere Arten der Kirchenmusik, besonders aber die Mehrstimmigkeit, werden keineswegs ausgeschlossen, sofern sie dem Geist der liturgischen Handlung entsprechen und die Teilnahme aller Gläubigen fördern. Da heutzutage immer häufiger Gläubige aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, ist es gut, wenn diese wenigstens einige Teile des Messordinariums, vor allem das Glaubensbekenntnis und das Gebet des Herrn, in einfacheren Vertonungen gemeinsam lateinisch singen können.“

Der Gregorianische Choral gehört also nach wie vor zum unverzichtbaren Erbe und Profil der katholischen Kirche. „Der gregorianische Gesang ist darum bis heute ein Element der Einheit in der römischen Liturgie“ sagt der hl. Papst Johannes Paul II. (2003).

Daher gehört der Gesang des Gregorianischen Chorals als fester Bestandteil unserer gottesdienstlichen Tradition auch in unsere Gemeinden. Damit der Choral in den Gemeinden gepflegt und praktiziert wird, hat er in angemessenem Umfang mitsamt den deutschen Textübertragungen Eingang in unser neues Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ gefunden.

Wir schöpfen in unseren Gottesdiensten das „Gotteslob“ mit seinen vielfältigen Gesängen in seiner ganzen Fülle aus. Psalmen, Rufe, Taizé-Gesänge, neueste und alte Lieder sowie auch die Gregorianik: All das hat seinen Platz im „Gotteslob“ und so auch in unseren Gottesdiensten, all das kommt je nach Anlass und Gegebenheit zur Ausführung.

Damit die gregorianischen Gesänge bekannt bleiben, gibt es in unserer Pfarreien­gemeinschaft seit vielen Jahren eine wertvolle Gepflogenheit: Einmal im Monat werden einzelne Elemente des Sonntags­gottesdienstes im Gregorianischen Choral ausgeführt. Dies ist im Pfarrbrief jeweils ent­sprechend angekündigt. Sofern sie nicht bereits im „Gotteslob“ enthalten sind, liegen die deutschen Textübertragungen aus. Wenn es möglich ist, wird der Gesang von unserer Choralschola unterstützt.

Die Pflege der verschiedenen Gesangsformen, vor allem aber die des Gregorianischen Cho­rals dient dazu, uns als Ortsgemeinde als ein Glied der universalen, allumfassenden katho­lischen Kirche mit allen anderen Gläubigen im Gebet zu verbinden. – So geht katholisch!

Burkhard Pütz, Dekanatskantor

Singen zum Lob Gottes und zur Freude der Menschen

Der Diözesanverband Trier der Kinder- und Jugendchöre PUERI CANTORES ehrte im Dezem­ber 2019 folgende neun Kinder bzw. Jugendliche für ihre langjährige und aktive Mitgliedschaft im Kinderchor Heiligkreuz Trier:

  • Viviane Leukel (für 7 Jahre, seit 2012)
  • Alison Akongha (für 6 Jahre, seit 2013)
  • Susanne Berger (für 6 Jahre, seit 2013)
  • Luzia Berger (für 6 Jahre, seit 2013)
  • Céline de Crozals (für 6 Jahre, seit 2013)
  • Maximilian Howitz (für 6 Jahre, seit 2013)
  • Lisanne de Crozals (für 5 Jahre, seit 2014)
  • Greta Jansen (für 5 Jahre, seit 2014)
  • Jule Müller (für 5 Jahre, seit 2014)

Sie erhielten eine entsprechende Urkunde des Diözesanverbandes Trier, in welcher der Vor­sitzende Lukas Stollhof und der geistliche Beirat Jonas Weller ihnen im Namen des Deutschen Chorverbandes Pueri Cantores Dank und Anerkennung aussprechen.

Sie wünschen ihnen in der Gemeinschaft des Chores weiterhin viel Freude und Gottes reichen Segen!

Dem schließen wir uns an und gratulieren ebenfalls ganz herzlich!

Theo Welsch, Pfarrer                              Burkhard Pütz, Chorleiter

Orgelmusik im Gottesdienst

In den Sonntagsgottesdiensten der diesjährigen Fastenzeit erklingt in unseren Pfarrkirchen Orgelmusik von Johann Sebastian Bach:

·         29. Februar / 01. März | 1. Fastensonntag

      Aus tiefer Not schrei ich zu dir BWV 686 und 687

·         07./08. März | 2. Fastensonntag

      Praeludium et Fuga in h BWV 544

·         14./15. März | 3. Fastensonntag

      Praeludium et Fuga in c BWV 546 | O Mensch, bewein dein Sünde groß BWV 622

·         22. März | 4. Fastensonntag (Laetare)

      Fantasia et Fuga in c BWV 537

·         04./05. April | Palmsonntag

      O Lamm Gottes, unschuldig BWV 656 und 618

25 Jahre Sauer-Orgel in Heiligkreuz

Eine Erfolgsgeschichte

Die erste Orgel in der Pfarrkirche Heiligkreuz wurde 1963 gebaut. Bereits Anfang der achtziger Jahre gab es Beschwerden über den schlechten Zustand dieses Instrumentes. Der damalige Orgelsachverständige Wolfgang Oehms bewertete 1987 die Mängel in seinem Gutachten als so schwerwiegend, dass er den Neubau einer Orgel empfahl. In den Folgejahren wurden verschiedene grundsätzliche Fragen über die klangliche und technische Gestaltung einer Orgel und deren Finanzierbarkeit erörtert. Durch mehrere Orgelexkursionen mit Besichtigungen von Orgeln verschiedener Firmen wurden zusätzliche Informationen gewonnen, um die Grundlagen für eine Entscheidung zu erarbeiten.

1990 beschloss der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde die Anschaffung einer neuen Orgel. Im selben Jahr wurde der „Förderkreis Orgelbau Heiligkreuz“ gegründet, der die finanzielle Unterstützung des Vorhabens durch Mitgliederwerbung, Beiträge, Spenden und sonstige Aktionen organisierte.

In der Folgezeit wurde unter der Federführung von Dekanatskantor Burkhard Pütz die Disposition für die Orgel erstellt und nach Einholung mehrerer Angebote von Orgelbaufirmen eine Vorauswahl getroffen. Nach Abschluss dieser Arbeiten und weiterer sorgfältiger Orgelbesichtigungen entschied man sich 1991 für die Auftragsvergabe an die Fa. Siegfried Sauer, Höxter-Ottbergen. Nach der Genehmigung durch das Bistum erfolgte die Detailplanung und Ausarbeitung des Orgelprospektes in Abstimmung mit den Architekten. Während dieser Phase wurde die ursprünglich mit 32 Registern geplante Orgel auf 36 Register erweitert.

Weihnachten 1994 konnte dann erstmals der imposante Prospekt, die Außenansicht der neuen Orgel, in der Heiligkreuzkirche besichtigt werden. Anschließend wurde die für eine Orgel so wichtige Intonation durchgeführt, welche für das klangliche Zusammenwirken der Register und der 2328 Pfeifen ausschlaggebend ist. Endlich kam am vierten Fastensonntag, dem 26. März 1995 der Höhepunkt und Abschluss der rund fünfjährigen Vorarbeit: Die neue Orgel wurde in einem feierlichen Gottesdienst durch den ehemaligen Pfarrer und Regionaldekan Albert André geweiht. Dieser Tag war nicht nur ein Festtag für die Pfarrgemeinde Heiligkreuz, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes ein Sonntag „Laetare“, ein Tag der Freude, für die Mitglieder des Förderkreises Orgelbau. Sie hatten den Mut und die Bereitschaft, sich für die Finanzierung dieses großen Projektes einzusetzen.

Neben den Mitgliedsbeiträgen des Förderkreises trugen viele Groß- und Einzelspenden von Privatpersonen, Banken, Firmen und verschiedenen Organisationen, sowie Konzerte, Flohmärkte und weitere Aktivitäten zur vollständigen Finanzierung der Gesamtkosten von 644.287 DM bei.

Die künstlerische Qualität der ersten Sauer-Orgel im Bistum Trier hat seitdem sehr viel Aner­kennung gefunden. In zahlreichen Konzerten und mehreren CDs wurde ihre Klangvielfalt ein­drucksvoll präsentiert. An Weihnachten 2005 konnte dank einer großzügigen Einzelspende das Werk mit einem Zimbelstern gekrönt werden.

Wir freuen uns darüber, dass das Instrument dank seiner soliden handwerklichen Beschaffenheit und der hervorragenden klanglichen Eigenschaften bis heute dazu beiträgt, in Gottesdienst und Konzert der Frohen Botschaft Klang und Ausdruck zu verleihen.

Die Initiierung des Orgelprojektes und besonders die Bereitschaft zu seiner finanziellen Förderung stellen im Rückblick einen mutigen Schritt dar. Der Mut der Initiatoren hat sich jedoch gelohnt und dazu beigetragen, dass wir schon 25 Jahre dieses schöne Instrument nutzen und hören können.

Infos zur Heiligkreuzer Orgel auf www.burkhard-puetz.de/orgeln/heiligkreuz/.

Anlässlich des Orgeljubiläums findet am Jahrestag der Orgelweihe, am Sonntag „Laetare“, 22. März 2020 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Heiligkreuz das Jubiläumskonzert mit David Cassan aus Paris (www.davidcassan.com) statt.

Der international renommierte Konzertorganist David Cassan (geb. 1989) ist weltweit einer der führenden Organisten der jüngeren Generation, sowie ein anerkannter und von Kritikern hochgelobter Interpret. In unserem Jubiläumskonzert wird er folgendes Programm aufführen:

Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge G-Dur BWV 541 sowie Partita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ BWV 768

Alexandre Guilmant: Prière et Berceuse op. 27

Béla Bartók: Rumänische Volkstänze

Jean Guillou: Toccata

David Cassan: Improvisation über ein gegebenes Thema

Für eine Videoübertragung des Konzertorganisten ins Kirchenschiff ist gesorgt, so dass die Zuhörer sein Spiel auch visuell verfolgen können.

Der Eintritt beträgt 10 €. Für Kinder, Schüler, Auszubildende und Studierende ist der Eintritt frei!

Herzliche Einladung zu diesem besonderen Ereignis!

Alfons Krempchen, Burkhard Pütz

David Cassan (Paris)

Christuslob

Erhebt das Kreuz – Lift high the cross

Das Lied „Lift high the cross“, entstanden im Jahr 1916, zählt in England und Amerika zu den beliebtesten Kirchenliedern; es wird dort gerne zu festlichen Gelegenheiten gesungen. Auch wir singen es in einer deutschen Fassung seit einigen Jahren an unserem Patrozinium Kreuz­erhöhung. Es ist in erster Linie ein Lied zu diesem Fest, jedoch auch ein universelles Loblied auf Christus, den Erlöser, dem die Menschen folgen und der sie einst zum Vater führen wird.

Der Theologe und Germanist Raymund Weber (geb. 1939), Autor zahlreicher Liedtexte in unserem Gesangbuch GOTTESLOB (z. B. „Du lässt den Tag, o Gott, nun enden“, „Nimm, o Gott, die Gaben, die wir bringen“, „Zeige uns, Herr, deine Allmacht und Güte“), hat das Lied nun neu übersetzt. Wir haben es vergangenes Jahr am Patrozinium erstmals in dieser neuen Textübertragung gesungen:

Nachrichten aus dem

 

Bei der jährlichen Versammlung des Förderkreises Kirchenmusik unserer Pfarreien­gemeinschaft konnte der Vorsitzende Christof Jutz auf ein positives Jahr zurückschauen. Wie in den Vorjahren wurden durch den Förderkreis wieder viele musikalische Projekte verwirklicht.

Die Begleitung bei zahlreichen Auftritten des Kinderchores und der Chorgemeinschaft in unseren drei Pfarrkirchen durch einen externen Organisten zählt ebenso dazu wie die Aufführung der Missa in simplicitate mit der Gesangssolistin Antonia Lutz. Ebenso das mehrmalige Musizieren mit kammermusikali­schen Ensembles. Durch die finanziellen Mittel ist es möglich, der Gemeinde die Vielfalt der Kirchenmusik darzubieten und Gottesdienste musikalisch abwechslungsreich und ansprechend zu gestalten.

Der Förderkreis Kirchenmusik wird in diesem Jahr noch weitere Projekte unterstützen. Auch ein Zuschuss zum Ausflug des Kinderchores gehört dazu.

Am 29.09.19 wird das 10-jährige Orgeljubiläum in St. Michael ein weiterer festlicher Höhepunkt sein.

Für 2020 ist in Heiligkreuz die Feier des Jubiläums „25 Jahre Sauer-Orgel“ im Blick. Eingeladen ist hierzu der französische Konzertorganist David Cassan (Paris). Termin ist der 22. März.

Im nächsten Jahr wird es wieder ein Konzertprojekt geben. Am 20. September werden die Chorgemeinschaft und Projektsänger zusammen mit einem Orchester und Vokalsolisten Werke von Haydn, Durante und Mendelsohn in der Pfarrkirche Heiligkreuz aufführen.

All dies wäre ohne den Förderkreis Kirchenmusik nicht möglich.

Allen Unterstützern, Mitgliedern und Spendern sei deshalb von Herzen gedankt.

Mit Ihren kontinuierlichen, großherzigen und auch spontanen Gaben fördern Sie letztlich auch die Verkündigung, die durch die Kirchenmusik geschieht.

Vergelt‘s Gott!

 

Alle Informationen zur Kirchenmusik und zum Förderkreis finden Sie unter www.heiligkreuz-trier.de/Kirchenmusik.html

 

Werden auch Sie Mitglied und fördern Sie damit das kulturelle Leben in Ihrer Pfarreiengemeinschaft (Monatsbeitrag ab 2,50 €)! Schon mit einem kleinen Beitrag legen Sie ein gewichtiges Fundament für eine kontinuierliche, verlässliche Arbeit des Förderkreises. Beitrittserklärungen liegen in den drei Pfarrkirchen aus.

Oder unterstützen Sie den Förderkreis durch eine Spende auf das Konto des Förderkreises Kirchenmusik Heiligkreuz: IBAN: DE04 5856 0103 0000 2560 06 (BIC: GENODED1TVB). Spendenbescheinigungen werden durch das Pfarrbüro ausgestellt.

 

 

Wir sind närrisch in Mariahof – Seniorenfastnacht im Stadtteiltreff

Flotte Karnevalsmusik mit Hans Werner Steffens am Akkordeon, dazu Büttenreden, Sketche, Tanz und Frohsinn. Termin: Donnerstag, 13. Februar 2020, Beginn: 14:11 Uhr

Lust auf Spielen!?

Zu Brett-, Gesellschafts- und Kartenspielen im Spielcafé des Stadtteiltreffs begrüßt Sie am Montagnachmittag von 14:30 bis 16:30 Uhr das Montags-Spieleteam.

Café International

Das Café International des Stadtteiltreffs Mariahof bietet bei Tee oder Kaffee nicht nur für Zugewanderte einen Begegnungsraum, der eine Vertiefung und Festigung der deutschen Sprache ermöglicht. Termin: jeweils dienstags von 10:00 – 11:30 Uhr Leitung: Ulla Noll

Café Zeitreise

Das Café Zeitreise ist ein Angebot für Menschen, die von einer Demenz oder Pflegebedürftigkeit betroffen sind. In geselliger Runde wird gesungen, gespielt, gemalt, gelacht und vieles mehr.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Demenzzentrum,

Ursula Wihr, Tel. 4604747 oder Pflegestützpunkt, Heike Amidon, Tel. 99171841.

Das Café Zeitreise findet jeweils dienstags von 14:30 – 17:00 Uhr im Stadtteiltreff Mariahof statt.

Das Café Michael

des Stadtteiltreffs Mariahof ist am Sonntag, 16. Februar 2020

wieder von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Es erwartet Sie eine große Auswahl an leckerem, hausgemachtem Kuchen, den Sie in gemütlicher, entspannter Atmosphäre genießen können. Herzlich willkommen heißt Sie das Vorbereitungsteam des Café Michael.

Willkommens-Café

Viele Flüchtlingsfamilien haben inzwischen in unserem Stadtteil eine neue Heimat gefunden. Bei den monatlichen Treffen im Willkommenscafé geht es um mehr, als um Kaffee und Kuchen. Es ist eine Plattform der Begegnung, wir kommen miteinander ins Gespräch und tauschen Erfahrungen aus. Wir planen und führen gemeinsame Aktionen wie Kochen, Tanzen, Ausflüge oder Spiele durch und lernen so unsere unterschiedlichen Kulturen kennen. Wir freuen uns, auch Bürger unseres Stadtteils willkommen zu heißen, denn das Willkommenscafé trägt dazu bei, dass Integration besser gelingt. Termin: Mittwoch, 19. Februar 2020, 15:00 – 17:00 Uhr

Bewegung im Sitzen“ – Sitztanz

Das Hören von beschwingter Musik erleichtert gezielte Bewegung und schenkt Lebensfreude. Die Möglichkeiten der Bewegung auf dem Stuhl sind mannigfaltig. Das Koordinationsvermögen, die Konzentration und das Gedächtnis werden gefördert und verbessert.Termine: Donnerstag, 20. und 27. Februar von 15:00 bis 17:00 Uhr; Leitung: Elisabeth Jonas

Fit mit allen Sinnen – Gedächtnistraining

Das Gedächtnistraining ist für alle Menschen, die ihre körper-

liche und geistige Gesundheit verbessern und erhalten möchten.

Termin: jeweils freitags, 09:30 – 11:00 Uhr; Leitung: Barbara Gies

Gebühr: 5 € pro Termin

Heringsessen

Auch in diesem Jahr steht zu Beginn der Fastenzeit

traditionell das Heringsessen auf dem Programm.

Termin: Aschermittwoch, 26. Februar 2020, 12:00 Uhr

Hinweis:

Im Februar fällt der Suppentag aus!

Sonntagscafé

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro Trier

Zu Kaffee und Kuchen und netter Unterhaltung laden Vera Feist und ihr Team ins Stadtteiltreff ein. Termin:  Sonntag,1. März 2020, 14:30 – 16:30 Uhr

Neues aus dem

Nachdem der Kinderchor Heiligkreuz in diesem Jahr viel Spaß hatte bei seinem Ausflug am 17. August in den Eifelpark nach Gondorf, nehmen die Kinder und Jugend­lichen des Kinderchores sowie die Jugendlichen der Chorgemeinschaft Heiligkreuz im nächsten Jahr am Internationalen PUERI-CANTORES-Kon­gress 2020 in Florenz teil.

 

Seit vielen Jahren sind wir Mitgliedschor im Dözesanverband des weltweit aktiven Verban­des der Kinder- und Jugendchöre PUERI CANTORES und haben schon an verschie­denen Chortreffen teilgenommen.

Informationen zu dem Chorverband und seinen Zielen unter https://pueri-cantores.de/.

 

Das große PUERI-CANTORES-Chorfestival findet vom 15. bis 19. Juli 2020 unter dem Motto Gaudete et exsultate (Freut euch und jubelt) in Florenz statt.

Aus dem Kinderchor und der Chorgemeinschaft Heiligkreuz nehmen erfreulicherweise 21 Kinder und Jugendliche sowie fünf Betreuer an unserer ersten Fahrt zu einem internationalen Chortreffen teil. Damit gehören wir zu den größten Chorgruppen in unserem Bistumschor mit Kindern und Jugendlichen, welcher gemeinsam für das Festival probt und in Florenz in verschiedenen Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten singen wird.

 

Auf www.pueri-cantores.de/festivals/international/ sind Eindrücke der bisherigen internationalen PUERI-CANTORES-Kongresse und aktuelle Informationen zum Festival 2020 zu finden.

 

Wir freuen uns auf ein Fest voller Musik, Glaube und Freundschaft!

Burkhard Pütz, Chorleiter

Förderverein Kirche Trier-Heiligkreuz

Dass unsere alte Kapelle in Heiligkreuz aus dem 11. Jahrhundert ein frühromanisches Kleinod und in vielen Reise- und Architekturführern verzeichnet und beschrieben ist, wissen sicherlich viele Gemeindemitglieder (und Kunstinteressierte ohnehin).

Dass aber auch unsere in den 1960er Jahren von dem bekannten deutschen Architekten Gottfried Böhm entworfene Pfarrkirche eine sehr reizvolle, bauzeittypische, architektonisch gelungene Kirche ist, wissen wenige. Und dass die Kirche über ein Seitenschiff mit zwei Rundtürmen, den Beichttürmen, verfügt, wohl noch weniger.

Vielleicht liegt es daran, dass wir die Kirche lediglich als Zweckbau wahrnehmen, der sich in einem zunehmend schlechten baulichen Zustand befindet, oder weil wir mit anderen Dingen beschäftigt sind.

Das soll sich aber ändern: Als konkretes Ergebnis der mehrmonatigen Überlegungen und Diskussionen des „Arbeitskreises Zukunft Kirche Heiligkreuz“ zur alternativen, aktiveren Nutzung und Neugestaltung der Kirche wurde am 29. November 2018 ein Förderverein gegründet, der die Kirche Heiligkreuz in den Mittelpunkt ihres Vereinszweckes stellt.

Der Förderverein Kirche Trier-Heiligkreuz verfolgt drei Ziele:

1.    Die Unterstützung der notwendigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt und zur Verschönerung der Pfarrkirche durch das Sammeln von Spenden und Förderungen.

2.    Die Erweiterung der Nutzung der Pfarrkirche durch Veranstaltungen oder Kooperationen mit anderen Kulturschaffenden und Vereinen.

3.    Die Bewahrung und Verschönerung des Ortskerns, dies insbesondere in Zusammenarbeit mit den lokalen Vereinen.

Vereinsvorsitzende ist Elisabeth Ruschel. Sie hatte die Idee und gab den Anstoß zur Gründung eines solchen Fördervereins. Unterstützt wird sie im geschäftsführenden Vorstand von den drei weiteren Vorstandsmitgliedern, alle Heiligkreuzer und Gemeindemitglieder der Pfarreien­gemeinschaft.

Pfarrer Welsch, der Verwaltungs- sowie der Pfarrgemeinderat begrüßen und unterstützen die Vereinsgründung. Wollen auch Sie die Ziele des Fördervereins unterstützen? Werden Sie Vereins- oder Fördermitglied! Ordentliche Vereinsmitglieder zahlen einen Mitgliedsbeitrag und stehen dem Verein mit Rat und Tat zur Seite. Als Fördermitglied unterstützen Sie den Verein finanziell und nehmen am Vereinsgeschehen und seiner Vereinsarbeit weniger direkt teil. Beide Mitglieder sind herzlich willkommen. Ordentliches oder Fördermitglied werden Sie, wenn Sie eine Beitritts­erklärung ausfüllen und im Pfarrbüro oder direkt bei Frau Ruschel abgeben.

Wenn Sie darüber hinaus Unterlagen (Fotos, Artikel etc.) oder Bildmaterial zur Kirche haben, freut sich der Förderverein über Ihre Mithilfe. Denn der Förderverein sammelt und archiviert alle Unterlagen zur Entstehung und Entwicklung unserer Kirche.

Dr. Stefan Grabowsky

Gelungene Zusammenarbeit: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Diewald (Hochschule Trier),

Bachelorkandidat Till Malburg, Dekanatskantor Pütz

 

Ungewöhnliche Orgelreparatur

Kooperation zwischen Hochschule und Pfarrei

Seit eineinhalb Jahren war die Orgel in St. Maternus  nur bedingt zu nutzen. Während die mechanische Orgelanlage funktionsfähig und spielbar war, fiel der elektronische Teil, die sogenannte Setzeranlage, vollständig aus. Somit ließen sich keine Registrierungen mehr abspeichern, was insbesondere für aufwendige Orgeldarbietungen und die Darstellung von Orgelliteratur, aber auch für den Klangfarbenwechsel im gottesdienstlichen Rahmen ein großes Manko darstellt. Die Setzeranlage gehörte daher von Anfang an zur Konzeption der 1983 gebauten Oberlinger-Orgel.

Der Hersteller der Orgel kam selbst dreimal zur Reparatur angefahren und konnte den Fehler nicht finden. Hingegen wurde eine vollständige Erneuerung der Setzeranlage vorgeschlagen und entsprechende Angebote von drei Orgelbaufirmen unterbreitet. Wegen der hohen Kosten – es lagen Angebote in Höhe von 13.000 bis 20.000 € vor – war an eine zeitnahe Ausführung nicht zu denken. Eine glückliche Fügung jedoch kam der Pfarrei St. Maternus zu Hilfe.

Dekanatskantor Burkhard Pütz, der zuständige Organist der Pfarrei, schilderte das Problem Prof. Dr. Andreas Diewald, der selbst Orgelschüler der Bischöflichen Kirchenmusikschule ist und an der Kantorenausbildung des Bistums Trier teilnimmt. Ein Teil dieser Ausbildung findet unter der Leitung von Dekanatskantor Pütz regelmäßig in der Kirche St. Maternus statt.

Prof. Diewald von der Hochschule Trier nahm sich sofort der Sache an. Nach einer ersten kurzen Inspektion vermutete er die sehr veraltete Digitalelektronik als Fehlerquelle und schlug vor, die sperrige Elektronikkiste durch einen hochmodernen kleinen Mikrocontroller im Rahmen einer studentischen Abschlussarbeit auszutauschen.

Schnell wurde mit Herrn Till Malburg ein geeigneter und fähiger Kandidat gefunden. Er sollte im Rahmen seiner Bachelorarbeit zuerst eine Bestandsaufnahme der Orgel durchführen, da keine Dokumentation vorhanden war, und dann in einem zweiten Schritt nach Möglichkeit die defekte Setzeranlage wieder instand setzen.

Schon am ersten Tag der Abschlussarbeit konnte Herr Malburg den eigentlichen Fehler identifizieren. Aufgrund unsachgemäßer Umsetzung hatte sich im Bedienfeld der Anlage ein Kurzschluss zwischen unisolierten Kabeln entwickelt, der durch das Drücken der Tasten ausgelöst wurde.

Über die Reparatur hinaus wurde die technische Realisation einer neuen Elektronik mit zusätzlichem Funktionsumfang entworfen und deren Kosten geprüft, sodass bei einem hoffentlich ausbleibenden weiteren Defekt ein neues System zum Einsatz kommen könnte.

Die Bachelorarbeit konnte positiv abgeschlossen werden, und die Pfarrei erhielt dank dieses gelungenen Crossover-Projekts neben einer äußerst kostengünstig reparierten Orgel auch eine ordentliche Dokumentation.

Tatort Altbau

Kirchen in Not – ungenutzt, umgenutzt?

 

Tagung der Handwerkskammer Koblenz mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

und der Direktion Landesdenkmalpflege der Generaldirekton Kulturelles Erbe

Rheinland-Pfalz

am 6. November 2019 in der Pfarrkirche Heiligkreuz Trier

 

Programm

 

09:00

"Ihr seid Gottes Bau" (1 Kor 3,9) - Die Kirche: Alter Bau oder Altbau?

Ein geistlicher Impuls von Pfr. Theo Welsch

Begrüßung

Hermann-Josef Ehrenberg, Vorstand Architektenkammer Rheinland-Pfalz

 

10:00

Abrissbirne oder Altenheim, Kolumbarium oder Kletterhalle:

Chancen und Grenzen bei der Umnutzung von Kirchen

Dr. Martin Bredenbeck, Vorsitzender Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

 

11:15

Dieser Ort sei geheiligt für immer

Kirchenbauten und öffentlicher Raum im Wandel

Dr. Marius Linnenborn und Dr. Andreas Poschmann, Deutsches Liturgisches Institut

 

12:00

Bürgerliches Engagement

Vertreter Förderverein Kirche Trier-Heiligkreuz e. V.

Führung durch Kirche und Kapelle

Architekt Michael R. Schwarz, Trier

 

14:00

Kirchenräume – Lebensräume. Anders Wohnen.

Jan H. Eitel und Dr. Martin Koch, vierviertel Projektentwicklungs GmbH

 

14:45

…eine Kirche ist eine Kirche, ist eine Kirche…

Ein dritter Weg

Prof. Alois Peitz, Architekt

 

Vortrag (Prof. Alois Peitz) "...eine Kirche ist eine Kirche, ist eine Kirche... - Ein dritter Weg"

 

16:00

Ausklang bei einem Orgelkonzert

Werke von Percy Whitlock, Gabriel Pierné und Marcel Dupré

Dekanatskantor Burkhard Pütz

 

Moderation: Dr. Georg Peter Karn, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

 

Nachbericht (Dr. Georg Peter Karn)

 

Konzert zum Jubiläum –

10 Jahre Mariahofer Klais-Fasen-Orgel

Im Jahr 2009 wurde die neue Orgel der Pfarrkirche St. Michael in Trier-Mariahof feierlich geweiht und in Dienst genommen. Das Instrument war ursprünglich im Jahr 1970 für die Kirche Herz Jesu in Essen von der bekannten Bonner Orgelbaufirma Klais angefertigt worden. Nachdem diese Kirche abgerissen wurde, erwarb die Trierer Pfarrei St. Michael vor 10 Jahren die Orgel. Sie wurde für ihren neuen Standort durch die Orgelbaufirma Hubert Fasen (Oberbettingen) renoviert und entsprechend umgestaltet.

An ihrem Patronatsfest, Sonntag, 29. September, feiert die Pfarrei das Orgeljubiläum mit einem besonderen Konzert in der Pfarrkirche. Beginn ist um 18 Uhr. Zur Aufführung kommen die Suite op. 149 für Violine, Violoncello und Orgel von Josef Gabriel Rheinberger sowie Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Ausführenden sind Laurentiu Candea (Violine), Johannes de Wilde (Violoncello) und Dekanatskantor Burkhard Pütz an der Orgel. Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten.