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Aktueller Pfarrbrief Nr. 13 (Seite 1 und 4)

Aktueller Pfarrbrief Nr. 13 (Seite 2 und 3)

Rückblicke – Berichte

 

Fotos aus St. Maternus gesucht

Der Pfarrgemeinderat St. Maternus sucht anlässlich des kommenden 50-jährigen Jubiläums der Pfarrgemeinde St. Maternus Bilder aus dem Pfarrleben. Interessant sind hier vor allem Fotos von Gottesdiensten, Erstkommunionfeiern, Pfarrfesten, Messdiener- und Jugendgruppenstunden, dem Sternsingen, Pfarrfesten etc. Die Bilder können im Original oder digital übermittelt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, diese vor Ort abzufotografieren.

Bitte melden Sie sich bei Christoph Berger, Eduard-Schieffer-Str. 23, 54295 Trier, Tel.: 0651-9911311, email: christ.berger@t-online.de. Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Mitarbeit!

Der Pfarrgemeinderat St. Maternus

Sonntagscafé

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro Trier

Termin: Sonntag, 4. Dezember 2016, 15 Uhr

Lust auf Spielen?!

Jeweils am Montagnachmittag ist Spielen im Stadtteiltreff angesagt!

Termine: jeweils montags von 15 bis 17 Uhr

Leitung: Inge Kreber

Sprechstunde des Ortsvorstehers

Der Mariahofer Ortsvorsteher Jürgen Plunien hält Sprechstunde im Stadtteiltreff Mariahof am

Montag, 12. Dezember 2016, 17 – 18 Uhr

Café International

Das Café International des Stadtteiltreffs Mariahof bietet bei Tee oder Kaffee einen Begegnungsraum nicht nur für Zugewanderte, der eine Vertiefung und Festigung der deutschen Sprache ermöglicht.

Termin: jeweils dienstags von 10 – 11:30 Uhr, Leitung: Ulla Noll

Café Zeitreise

Das Café Zeitreise ist ein Angebot für Menschen, die von einer Demenz oder Pflegebedürftigkeit betroffen sind. In geselliger Runde wird gesungen, gespielt, gemalt, gelacht und vieles mehr.

Das Café Zeitreise findet jeweils dienstags von 14.30 – 17 Uhr im Stadtteiltreff Mariahof statt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Demenzzentrum, Ursula Wihr, Tel. 0651-4604747 oder Pflegestützpunkt, Heike Amidon, Tel. 0651-99171841

Deutsch am Küchentisch

Dieses Angebot richtet sich an Geflüchtete und Asylbewerber, die bisher noch keinen Sprachkurs besuchen konnten oder gerne ihr erlerntes Wissen anwenden möchten.

Alle, die das Deutsch-Sprechen üben möchten, sind herzlich eingeladen.

Termin: jeweils mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr, Leitung: Ursula Smith

Adventsmeditation

Diakon Franz Rudolf Junge lädt die Besucher des Stadtteiltreffs zu einer Adventsmeditation mit anschließendem Adventskaffee ein.

Termin: Mittwoch, 7. Dezember 2016, 15 Uhr

150 Jahre Mariensäule

Am 8. Oktober 1866 weihte Bischof Leopold Pelldram die Trierer Mariensäule ein, die seitdem über der Stadt wacht und für viele Trierer ein Zeichen des Schutzes und Heiles ist.

Der 150te Geburtstag der Mariensäule in diesem Jahr ist daher ein Anlass zum Feiern!

Herzliche Einladung zur Feier eines Marienlobs mit Bischof Dr. Stephan Ackermann, am Samstag, den 8. Oktober 2016, um 18.00 Uhr.

Der Gottesdienst findet auf dem Platz vor dem Robert Schumann Haus (Auf der Jüngt) statt – anschließend gibt es eine Lichterprozession zur Mariensäule.

Im Anschluss sind alle herzlich zu einem kleinen Geburtstags-Umtrunk eingeladen!

Für alle, die gerne gemeinsam zu Fuß zum Robert Schumann Haus gehen möchten, wird es einen Pilgerweg ab der Liebfrauenkirche geben. Treffpunkt: 16.30 Uhr.

Für alle, die den Weg nicht zu Fuß oder dem eigenen Auto machen möchten, gibt es die Möglichkeit, mit dem Bus zu fahren: Abfahrt 17.15 Uhr, Weberbach. Für den Bustransfer bitte im Dekanatsbüro anmelden: 0651/9794191, dekanat.trier@bistum-trier.de

Die musikalische Gestaltung der Feier übernehmen unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz ein Projektchor und ein Bläserensemble. Alle interessierten Sängerinnen und Sängern sind herzlich zum Mitsingen im Projektchor des Dekanates eingeladen.

Die Proben finden statt am Donnerstag, 22.9., Dienstag, 27.9. und Donnerstag, 6.9., jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Maternus (Karlsweg 19). Anmeldung bis 08.09.16 bei dekanatskantor@burkhard-puetz.de, Tel. 0651-37625.

Am Dienstag, den 18. Oktober 2016 wird Professor Dr. Bernhard Schneider um 19.00 Uhr einen Vortag im Stadtmuseum Simeonstift halten – mit dem Thema: „Glaubenszeugnis und fromme Demonstration – 150 Jahre Mariensäule in Trier“.

Weitere Informationen bei: Katja Bruch, Dekanatsreferentin, 01712276233, dekanat.trier@bistum-trier.de

           

           

Junger Chornachwuchs

11 Kinder wurden am 18. Juni in einem festlichen Gottesdienst als neue Chorsänger im Kinderchor der Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz begrüßt. Zuvor waren die Grundschulkinder mit Stimmbildung und im Singen nach Noten von ihrem Chorleiter, Dekanatskantor Burkhard Pütz, ausgebildet worden. Mit hörbarer Freude und Begeisterung stellten die drei Mädchen und acht Jungen zusammen mit den übrigen Chorkindern ihr Können unter Beweis. Prof. Dr. Wolfgang Lentzen-Deis wies die Kinder auf die Bedeutung ihres wichtigen Dienstes und ihre schöne Aufgabe hin, für Gott und die Menschen zu singen. Bei bestem Sommerwetter feierten im Anschluss an den Gottesdienst über hundert Menschen – Chorkinder, Eltern und Geschwister – im und um das Pfarrzentrum St. Maternus ein fröhliches Chorfest.

puer natus estAbb.:

Puer natus est nobis“ – „Ein Kind ist uns geboren“, Introitus (Eröffnungsgesang) der Weihnachtsmesse in einer alten Choralhandschrift

 

Gregorianik heute –
verstaubte Musik oder verbindendes Fundament?

 

Haben Sie schon einmal eine hl. Messe im Ausland mitgefeiert? Bei Gottesdiensten in Lourdes, Santiago de Compostela, Rom oder zum Beispiel auf Kirchentagen ist es ein Aha-Erlebnis, neben Gläubigen aus anderen Nationen miteinander gemeinsam in das Glaubensbekenntnis, das Credo, oder das lateinische Vaterunser singend einstimmen zu können. Da wird bewusst, dass der Glaube auch eine gemeinsame Melodie und Sprache hat, nämlich die des Gregorianischen Chorals.

Nach Papst Gregor dem Großen († 604) benannt und unter dem Einfluss altrömischer Gesänge nördlich der Alpen im 8. Jahrhundert herausgebildet, entfaltete sich aus dieser einstimmigen liturgischen Musik nach und nach alle Kirchenmusik, die wir heute kennen. Ja sogar die gesamte abendländische Musikgeschichte ist ohne den gregorianischen Choral so nicht denkbar. Er ist das Urgestein gesungenen Glaubens, die Wurzel des christlichen Kirchengesangs. Schriftwort und musikalischer Ausdruck verbinden sich in ihm aufs Engste. Er erhebt uns durch sein Wesen und seine Wirkung in eine Atmosphäre des Sakralen, des Heiligen. Es gehört ja zur vornehmsten Aufgabe einer jeden Kirchenmusik, die nonverbale, dem rationalen Verstehen entzogene Dimension der Liturgie zu unterstützen, „die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben“ wie es das II. Vatikanische Konzil ausdrückt (SC Art. 120).

Aber brauchen wir den uralten Choral heute noch im Gottesdienst angesichts der vielen neuen Lieder und Gesänge? Ist es nicht schlichte Nostalgie, wenn wir die Gregorianik pflegen? Gehört sie nicht einfach ins Museum?

 

Die Kirche selbst sagt dazu:

„Eine Kirchenkomposition ist umso mehr kirchlich und liturgisch, je mehr sie sich in ihrer Anlage, ihrem Geist und ihrer Stimmung dem Gregorianischen Gesang nähert … Die Kirchenmusik muss in höchstem Maße die besonderen Eigenschaften der Liturgie besitzen, nämlich die Heiligkeit und die Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein weiteres Merkmal, die Allgemeinheit.“ Hl. Pius X. (Motu proprioTra le sollecitudini“ 1903)

 

Besonders das II. Vatikanische Konzil, das viele Reformen in der Kirche einleitete, unter anderem die Liturgiereform, bekennt sich deutlich und eindeutig zum Gregorianischen Choral und dessen Pflege:

„Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im Übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen.“ Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium, Kapitel VI, Artikel 116 (1963)

 

Diese Konstitution liegt inzwischen jedoch schon über fünfzig Jahre in der Vergangenheit, dennoch ist der Anspruch auch heute noch aufrechterhalten, wie man in der Fünften Instruktion „zur ordnungsgemäßen Ausführung der Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie“ aus dem Jahre 2001 (Art. 28) nachlesen kann. Der Gregorianische Choral wird darin sogar als „unvergleichlicher Schatz“ bezeichnet. „Denn dieser Gesang trägt in höchstem Maße dazu bei, den menschlichen Geist zum Übernatürlichen zu erheben.“

 

Demgemäß sagt auch die geltende Grundordnung des Messbuchs aus dem Jahr 2002 (Art. 41):

„Den ersten Platz hat bei sonst gleichen Voraussetzungen der Gregorianische Choral als der der Römischen Liturgie eigene Gesang einzunehmen. Andere Arten der Kirchenmusik, besonders aber die Mehrstimmigkeit, werden keineswegs ausgeschlossen, sofern sie dem Geist der liturgischen Handlung entsprechen und die Teilnahme aller Gläubigen fördern. Da heutzutage immer häufiger Gläubige aus verschiedenen Nationen zusammenkommen, ist es gut, wenn diese wenigstens einige Teile des Messordinariums, vor allem das Glaubensbekenntnis und das Gebet des Herrn, in einfacheren Vertonungen gemeinsam lateinisch singen können.“

 

Der Gregorianische Choral gehört also nach wie vor zum unverzichtbaren Erbe und Profil der katholischen Kirche. „Der gregorianische Gesang ist darum bis heute ein Element der Einheit in der römischen Liturgie“ sagt der hl. Papst Johannes Paul II. (2003).

 

Daher gehört der Gesang des Gregorianischen Chorals als fester Bestandteil unserer gottesdienstlichen Tradition auch in unsere Gemeinden. Damit der Choral in den Gemeinden gepflegt und praktiziert wird, hat er in angemessenem Umfang mitsamt den deutschen Textübertragungen Eingang in unser neues Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ gefunden.

Wir schöpfen in unseren Gottesdiensten das „Gotteslob“ mit seinen vielfältigen Gesängen in seiner ganzen Fülle aus. Psalmen, Rufe, Taizé-Gesänge, neueste und alte Lieder sowie auch die Gregorianik: All das hat seinen Platz im „Gotteslob“ und so auch in unseren Gottesdiensten, all das kommt je nach Anlass und Gegebenheit zur Ausführung.

Damit die gregorianischen Gesänge bekannt bleiben, gibt es in unserer Pfarreiengemeinschaft seit vielen Jahren eine wertvolle Gepflogenheit: Einmal im Monat, in der Regel parallel zum Familiengottesdienst in St. Maternus, werden einzelne Elemente des Sonntagsgottesdienstes, Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei, also die gleichbleibenden Texte der hl. Messe, im Gregorianischen Choral ausgeführt. Dies ist im Pfarrbrief jeweils entsprechend angekündigt. Wenn es möglich ist, wird der Gesang von unserer Choralschola unterstützt.

 

Die Pflege der verschiedenen Gesangsformen, vor allem aber die des Gregorianischen Chorals dient dazu, uns als Ortsgemeinde als ein Glied der universalen, allumfassenden katholischen Kirche mit allen anderen Gläubigen im Gebet zu verbinden. – So geht katholisch!

Burkhard Pütz, Dekanatskantor

Orgelmusik im Gottesdienst

Orgelpfeifen_-_Clipart4. Sonntag im Jahreskreis · 28./29.01.17

Johann Sebastian Bach: Praeludium in C BWV 547

5. Sonntag im Jahreskreis · 04./05.02.17

Flor Peeters: Wie schön leuchtet der Morgenstern op. 68

6. Sonntag im Jahreskreis · 11./12.02.17

Johann Sebastian Bach: Fuga in C BWV 547

 

 

Neuer Projektchor

Das Festhochamt an Pfingstsonntag in der Pfarrkirche Heiligkreuz wurde vom neugegründeten Projekt-Kammerchor „Cappella vocale“ musikalisch gestaltet. Das Ensemble präsentierte sich in diesem Gottesdienst erstmals der Öffentlichkeit.

Auf dem Programm standen die „Mass for four voices“ des englischen Komponisten William Byrd (1543-1623) sowie Pfingstmotetten von Gregor Aichinger (1564-1628).

In dem im März 2016 neu ins Leben gerufenen Projekt-Kammerchor bieten 15 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Dekanatskantor Burkhard Pütz ein- bis zweimal jährlich anspruchsvolle geistliche A-cappella-Chorwerke in Konzerten und Gottesdiensten dar.

Weitere Informationen: www.burkhard-puetz.de

Förderkreis Kirchenmusik Heiligkreuz

In der diesjährigen Mitgliederversammlung des Förderkreises Kirchenmusik unserer Pfarreien­gemeinschaft gedachten die Anwesenden zunächst der verstorbenen Frau Ursula Klüsserath, die sich seit Bestehen des Förderkreises sehr für dessen Belange eingesetzt und im Vorstand mitgearbeitet hatte.

Die zur Jahresversammlung gehörenden Regularien – die Kassenberichte von 2014 und 2015 sowie die Entlastung des Vorstandes – fanden ohne Beanstandungen statt.

Herr Werner Born – bis dahin Kassenwart – legte sein Amt, das er seit Gründung des Förderkreises (1990) innehatte, aus gesundheitlichen Gründen nieder. Für seine langjährige und vorbildliche Arbeit bedankten sich der Vorsitzende sowie der gesamte Vorstand und überreichten als Zeichen der Anerkennung ein Weinpräsent.

Bei den anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurden folgende Mitglieder gewählt:

Vorsitzender: Christoph Jutz, Kassenwartin: Annemone Heles, Kassenprüfer: Raimund Frenster, Schriftführerin: Anne Pütz, Beisitzerin: Barbara Conrad, Beisitzer: Werner Born, geborenes Mitglied: Burkhard Pütz.

Aus den Berichten von Dekanatskantor Burkhard Pütz ging hervor, dass besondere musikalische Gestaltungen von Gottesdiensten durch die finanzielle Unterstützung des Förderkreises überhaupt erst möglich werden. Es wurden Instrumentalisten, Solisten, Orchesterbegleitung und die Anschaffung von Sachwerten, die der Kirchenmusik dienen, mitfinanziert. Auch hierdurch werden unsere Pfarrkirchen zu Orten, die kirchenmusikalisch und kulturell wahrgenommen werden. Ebenso ist die Unterstützung der Kinderchorarbeit dem Förderkreis ein wichtiges Anliegen. Dieser Beitrag zur Nachwuchsförderung hilft, qualifizierte musikalische Angebote für die Kinder unserer Pfarreiengemeinschaft wohnortnah anbieten zu können.

Herr Christof Jutz dankte allen, die sich für die Belange des Förderkreises einsetzen und durch Mitgliedsbeiträge sowie Spenden die fruchtbare Arbeit des Förderkreises unterstützen.